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Serbien startet strategischen Dialog mit den USA – erste Runde am Freitag

Djuric

Der serbische Außenminister Marko Djuric erklärte am Dienstag, dass in Washington die Entscheidung getroffen wurde, einen strategischen Dialog zwischen Serbien und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) aufzunehmen. Die erste Sitzung soll am Freitag, dem 17. Juli, stattfinden.

„Zum ersten Mal in der Geschichte heben Serbien und die USA ihre Beziehungen auf die Ebene einer strategischen Partnerschaft“, sagte Djuric gegenüber dem serbischen Rundfunk.

Laut ihm stellt die Entscheidung der Regierung von US-Präsident Donald Trump ein starkes politisches Signal nicht nur für Serbien und seine Institutionen dar, sondern auch für die amerikanische Öffentlichkeit und die staatlichen Institutionen der USA.

Djuric kündigte an, dass er auf Einladung von US-Außenminister Marco Rubio nach Washington reisen werde, wo er am Donnerstag an einem Gipfeltreffen teilnehmen werde, während die erste Sitzung des strategischen Dialogs am Freitag stattfinden werde.

„Was am Freitag geschehen wird, ist wahrlich ein historischer diplomatischer und sogar politischer Moment in den Beziehungen zwischen Serbien und den USA“, betonte Djuric und fügte hinzu, dass der Beginn des strategischen Dialogs das Ergebnis jahrelanger diplomatischer Arbeit sei. 

„Daran haben wir viele Jahre gearbeitet, und aus professioneller Sicht stellt dies eine der wichtigsten Errungenschaften all unserer Diplomaten dar, die sich für dessen Verwirklichung eingesetzt haben“, sagte Djuric.

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Nach seiner Einschätzung wird die Aufnahme eines strategischen Dialogs auch positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit, Serbiens internationale Stellung und das Leben der Bürger haben.

Djuric betonte, dass Serbien im Rahmen des strategischen Dialogs zu den Ländern gehöre, mit denen Washington die engste institutionelle Zusammenarbeit unterhalte.

Die Vereinigten Staaten haben ihren geplanten strategischen Dialog mit dem Kosovo im September letzten Jahres auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. In einer auf Facebook veröffentlichten Erklärung teilte die US-Botschaft im Kosovo mit, die Entscheidung sei aufgrund der Maßnahmen der Regierung des amtierenden Premierministers Albin Kurti getroffen worden, da diese „die Spannungen und die Instabilität verschärft und die Fähigkeit der Vereinigten Staaten eingeschränkt hätten, produktiv mit dem Kosovo an gemeinsamen Prioritäten zusammenzuarbeiten“.