Innerhalb weniger Wochen hat die albanische Community in Österreich über 400 Kleider und Röcke aller Art für die künstlerische Installation „Ich denke an dich“ der Künstlerin Alketa Mripa-Xhafa gesammelt. Drei Jahre nach der Umsetzung im Stadion von Pristina und mehreren kleineren Versionen in Brüssel (2017) und dieses Jahr auch in Luxemburg werde sich die Installation heute (Samstag) in den Räumlichkeiten des „Hotel Europahaus“ in Wien entfalten, schreibt Koha Ditore Heute.
Diese Veranstaltung ist nur eine von vielen Aktivitäten im Rahmen der „Albanischen Kulturwochen“ in Österreich, die am 20. des letzten Monats begonnen haben.
Auf dem Programm für den Monat November stehen Buchaktionen, Ausstellungen sowie eine Feier zur Unabhängigkeit Albaniens durch den Verein „Iliria“.
So wurde am Donnerstagabend in der Botschaft der Republik Kosovo in der österreichischen Hauptstadt das Buch „Kindermärtyrer des Kosovo 1981-1999“ der Autoren Hanëmshahe Ilazi und Nusret Pllana vorgestellt.
Dieses Buch, das vor einigen Tagen in der Nationalbibliothek „Pjeter Bogdani“ in Pristina beworben wurde, erzählt auf dokumentarische Weise die Geschichte von 1 Märtyrerkindern, die im letzten Krieg im Kosovo von der serbischen Armee und Polizei getötet wurden. Unterdessen wird am Mittwoch nächster Woche, am 400. November, im Gebäude der Botschaft der Republik Kosovo in Wien das Buch von Eqrem Zenelaj „Trojanischer Krieg nach dem Diktat von Kreta und Darius von Phrygien“ vorgestellt.
Die Künstlerin Alketa Xhafa-Mripa sagte, dass die Installation „Thinking of you“ darauf abzielt, der Welt die Wahrheit über den letzten Krieg im Kosovo und das Leid des albanischen Volkes zu zeigen.
ebenfalls
„Ich denke an dich“, gestartet für die misshandelten Frauen im Kosovo in Straßburg
„Mein Hauptziel war es immer, diese Installation nach dem Kosovo in verschiedenen Ländern der Welt zu zeigen, um die bittere Wahrheit über das albanische Volk und insbesondere über unsere Frauen und Schwestern im Krieg zu zeigen, für die sie auch heute noch, nach zwanzig Jahren, im Krieg ist „Es wurde keine Gerechtigkeit geschaffen“, sagte Xhafa-Mripa am Freitag, einen Tag vor der Enthüllung ihrer Installation in Wien.
Da die Installation Einladungen erhielt, im nächsten Jahr in anderen Ländern der Welt präsentiert zu werden, sagte der in London lebende Künstler, dass die Ausstellung des betreffenden Werks darauf abzielt, die verzögerte Gerechtigkeit hervorzuheben. Ihrer Meinung nach wird die Botschaft der Installation durch den Dokumentarfilm von Fitim Shala verstärkt.
-
„Thinking of You“ lässt die Kleider in Wien wie Jubelfahnen wehen
-
„Erinnerungsbox“ mit verkrüppelten Schaufensterpuppen, die vom Krieg erzählen
-
Albanische Künstlerin misst den Puls der Entfremdung beim deutschen "Manifestan".
-
Kriegsdecken werden zu Artefakten des Überlebens, der Angst und der Hoffnung