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Kultur

Die Tänzer kehren in den Übungsraum zurück und der Mitarbeiter des „Shota“-Ensembles bittet um weitere Erläuterungen

Die Musik, die in der Lobby des Theaters zu hören ist, ist ein Hinweis darauf, dass die Arbeiten im Proberaum des Nationalballetts des Kosovo begonnen haben.

Die Tänzer sind nach fast drei Monaten zum Training zurückgekehrt. Doch nun sind sie aufgrund der Pandemie gezwungen, auf Distanz zu bleiben. In Achtergruppen müssen sie sich körperlich vorbereiten. Abstand halten ist Pflicht. Für sie ist das eine ungewöhnliche Situation. Duo-Punkte sind ebenfalls nicht zulässig.

Solist Sinan Kajtazi sagt, er wisse nicht, wie sie Proben abhalten und Shows vorbereiten könnten, während sie aus der Ferne spielen.

Ihm zufolge seien tägliche Übungen die Grundlage des Balletts und sollten auch auf Distanz funktionieren, berichtet KOHA.

Solist Fatmir Smani, der die Übungen für eine Gruppe leitete, sagt, dass ihm nie in den Sinn gekommen sei, dass sie aus der Ferne arbeiten würden.

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Während noch nicht bekannt ist, wann die Proben für neue Shows beginnen könnten, werden die Tänzer mit den Übungen fortfahren. In der Halle waren keine Schutzmaßnahmen zu erkennen. Die Desinfektion soll täglich erfolgen.

Ihre Schritte in die Ferne sind eine Art Einführung in die Aufführungen, von denen noch nicht bekannt ist, wie sie unter den durch das Coronavirus geschaffenen Umständen aussehen werden.

Im Gegensatz zum Ballett wurden sie im nationalen Lieder- und Tanzensemble „Shota“ am Mittwochmittag nicht bei Übungen gesehen.

Im Vorfeld hatte die Leitung des Gewerkschaftsverbandes der Einrichtung beklagt, dass sie noch keine klare Vorstellung davon habe, wie sie vorgehen solle. Ihrer Meinung nach sind Treffen und Übungen in der Halle gefährlich für die Besonderheiten ihrer Arbeit.

Solist Besnik Grajčevci sagt, dass sie Tänzer und Instrumentalisten aus verschiedenen Regionen haben und nicht mit Schutzmaßnahmen ausgestattet sind. Sie forderten auch Tests der Ensemblemitglieder.

Der Generaldirektor von „Shota“, Shefqet Gjocaj, richtete die Forderungen des Gewerkschaftsverbandes an das Kulturministerium. Gjocaj hat unter anderem darum gebeten, dass ein medizinischer Experte den Mitarbeitern Aufklärung über die Durchführung der Übungen gibt.

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Das Kulturministerium hat ihn und alle anderen institutionellen Leiter gebeten, dass die Mitarbeiter zur Arbeit gehen.

Die Mitglieder des Ensembles gehen davon aus, dass sie mindestens bis Montag weitere Klarstellungen erhalten.