Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Joe Biden haben in einem Telefongespräch vereinbart, dass die COVID-19-Pandemie und andere globale Herausforderungen nur durch eine engere Zusammenarbeit bekämpft werden können.
Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern waren während der Amtszeit von Donald Trump angespannt, der Deutschland wiederholt seine Exportmacht und relativ niedrige Verteidigungsausgaben innerhalb der NATO vorgeworfen hatte.
Nach Treffen mit Trump auf den G7- und NATO-Gipfeln 2017 erklärte Merkel, dass Europa sich nicht mehr ausschließlich auf Verbündete verlassen könne und der Kontinent unabhängiger werden müsse.
Im ersten Gespräch seit Bidens Amtsantritt am 20. Januar hat Merkel ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, Verantwortung bei der gemeinsamen Bewältigung internationaler Herausforderungen zu übernehmen.
Merkel und Biden sind sich darüber hinaus einig, dass insbesondere zur Bewältigung der Pandemie intensivere internationale Anstrengungen erforderlich sind. Die beiden Staats- und Regierungschefs diskutierten auch eine Reihe politischer Fragen, insbesondere im Zusammenhang mit Afghanistan und Iran, sowie die Wiederbelebung des transatlantischen Bündnisses.
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