Die Polizei in Ostpakistan hat 129 Muslime wegen des Verdachts des Angriffs auf die christliche Gemeinschaft festgenommen, nachdem ein Christ den Koran entstellt hatte.
Als Zeichen der Rache griff eine Gruppe Muslime die Kirchen und Häuser der christlichen Minderheit an. Auch in Pakistan haben die Behörden die Armee beauftragt, die Ordnung wiederherzustellen.
In der Stadt Jaranwala lebende Christen wurden von den Behörden in eine sichere Zone gebracht.
Mindestens eine Kirche wurde niedergebrannt und vier Häuser wurden durch den Angriff der muslimischen Gruppe beschädigt.
Eine Delegation der islamischen Gemeinschaft traf in der Stadt ein, um zur Beruhigung der Lage beizutragen, während die Armee patrouillierte.
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Nach den pakistanischen Blasphemiegesetzen kann jeder, der der Beleidigung des Islam oder religiöser Persönlichkeiten für schuldig befunden wird, zum Tode verurteilt werden.
Obwohl die Behörden bisher niemanden strafrechtlich verfolgt haben, haben Vorwürfe der Beschädigung religiöser Bücher in Pakistan häufig Unruhen angeheizt.