Unterstützen Sie TIME. Bewahren Sie die Wahrheit.
DIE WELT

Mindestens 13 Zivilisten im pakistanisch kontrollierten Kaschmir getötet

Mindestens 13 Zivilisten im pakistanisch kontrollierten Kaschmir getötet

Im pakistanisch verwalteten Kaschmir wurden in den letzten zwölf Stunden mindestens 13 Zivilisten getötet, teilte die Katastrophenschutzbehörde der Region mit. Infolge der Militäraktion Islamabads gegen Indien in den frühen Morgenstunden des Samstags kam es zu einem Schusswechsel zwischen Indien und Pakistan.

Nach Angaben der zuständigen Behörde wurden zudem rund 50 Menschen verletzt.

Indien und Pakistan werfen sich gegenseitig grenzüberschreitende Raketenangriffe auf militärische Ziele vor. Dies gilt als die bislang schwerwiegendste Eskalation des Konflikts zwischen den beiden Atommächten.

Am Samstag beschuldigte das indische Militär Pakistan, Dutzende Luftwaffenstützpunkte und Militärhauptquartiere in Nordindien mit Langstreckenwaffen, Drohnen und Kampfjets angegriffen zu haben.

Die Vorwürfe kamen Stunden, nachdem hochrangige pakistanische Beamte erklärt hatten, Indien habe in den frühen Morgenstunden des Samstags sechs Boden-Luft-Raketen auf drei der wichtigsten Militärstützpunkte Pakistans abgefeuert.

Kurz darauf bestätigten pakistanische Beamte, dass sie im Rahmen der Militäroperation „Bunyan Ul Marsoos“ (ein Ausdruck aus dem Koran, der grob mit „Eiserne Mauer“ übersetzt werden kann) einen Gegenangriff gegen Indien gestartet hätten.

Lesen Sie andere Updates
Pakistan startet Gegenoffensive nach Indiens Angriff auf drei Militärstützpunkte

Pakistan startet Gegenoffensive nach Indiens Angriff auf drei Militärstützpunkte

Pakistanische Militärbeamte bestätigten am Samstag, dass sie im Rahmen der Operation ... eine Gegenoffensive gegen Indien gestartet haben.