Der Prozess gegen Ramadan Morina, der in Burim, Malisheva, Kriegsverbrechen begangen haben soll, wurde auf Antrag seiner Anwältin Ariani Koci verschoben.
Unterdessen erklärte Staatsanwalt Armend Zenelaj während der Sitzung, dass er diesen Vorschlag ablehne, da das Gericht die SPRK verpflichtet habe, die Aussage des anonymen Zeugen D1 einzuholen.
Laut Sonderstaatsanwaltschaft wird Morina vorgeworfen, in den Jahren 1998-99, während des Krieges im Dorf Burim in der Provinz Malisheva, in Absprache mit anderen Personen an Morden, Deportationen, Verhaftungen und körperlicher Misshandlung beteiligt gewesen zu sein.
Laut Anklageschrift trennten sie 35 albanische Zivilisten von den Frauen und Kindern, zwangen sie, sich in einer Reihe aufzustellen, während die anderen unter Eskorte und mit vorgehaltener Waffe zum Verlassen des Ortes gezwungen wurden. Anschließend feuerte ein Mitglied der serbischen Polizei einen Gewehrsalve ab, bei dem 34 Zivilisten getötet wurden.
Der Angeklagte Ramadan Morina wurde im August letzten Jahres in Pristina wegen des Verbrechens der „Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung“ verhaftet.
Koci äußerte seine Besorgnis darüber, dass in der Einladung des Gerichts vom April stand, dass Anwalt Koci und die Angeklagte Morina als Serben bezeichnet würden, was auch eine Debatte mit dem vorsitzenden Richter Rrahman Beqiri und dem Anwalt Arian Koci auslöste.
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Die Anhörung gegen Morina, der Kriegsverbrechen gegen Albaner vorgeworfen werden, wurde verschoben.
Der vorsitzende Richter Rrahman Beqiri erklärte, es handele sich um einen formalen Fehler, der darauf zurückzuführen sei, dass in den meisten Kriegsverbrechensprozessen serbische Angeklagte angeklagt seien. Richter Beqiri betonte, das Gericht sei in dieser Angelegenheit unvoreingenommen.
Das Gremium beschloss, die Anhörung zu verschieben; die nächsten Anhörungen wurden für September und Oktober angesetzt.
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Der Oberste Gerichtshof lässt den wegen Kriegsverbrechen angeklagten Ramadan Morina in Haft.
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Die Haft des wegen Kriegsverbrechen angeklagten Ramadan Morina wurde um zwei Monate verlängert.
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Ramadan Morina hat sich in den Anklagepunkten der Beteiligung am Mord an 34 Zivilisten in Malisheva für nicht schuldig erklärt.
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Der Oberste Gerichtshof lässt Ramadan Morina in Haft und bittet das Verfassungsgericht um seine Wiedereinstellung.