Im vergangenen Jahr erhob die Sonderstaatsanwaltschaft Anklage gegen zehn Beamte des Infrastrukturministeriums. Er warf ihnen Korruption vor und es galt als die größte Untersuchung des Jahres 10. Doch diese Anklage hat noch nicht einmal den Bestätigungsfilter passiert. Im Stadium des Einspruchs gegen die Anschuldigungen gelangte das Gericht zu der Auffassung, dass nicht genügend Beweise vorlägen, weshalb die Untersuchung eingestellt wurde, ohne dass überhaupt ein Verfahren stattfand.
Am 23. August letzten Jahres gab die Sonderstaatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie gegen zehn Beamte und ehemalige Beamte des Infrastrukturministeriums Anklage wegen Korruption erhoben hat.
Doch diese Anklage hat noch nicht einmal den Bestätigungsfilter passiert.
Das Grundgericht in Pristina wies die Anklage ohne Gerichtsverfahren und nur auf der Grundlage der vorläufigen Beschwerden der Angeklagten vollständig ab.
„Die Anträge auf Einstellung der Anklage gehen an die Verteidiger der Angeklagten: Betim Reçica, Valmira Bllaca, Zymer Avdullahu, Jetmir Alaj, Emir Morina, Izedin Bytyqi, Muhamet Gashi, Blerim Dina und Nuhi Paçarizi“, heißt es in der Entscheidung des Gerichts.
Richter Mentor Bajraktari begründete die Abweisung der Anklage mit dem Mangel an Beweisen, die die Sonderstaatsanwaltschaft für diesen Fall vorgelegt habe.
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„Für den begründeten Verdacht, dass die Angeklagten die Straftat begangen haben, die ihnen in der Anklage vorgeworfen wird, liegen keine ausreichenden Beweise vor“, heißt es im Urteil.
Die gesamte Begründung des Erststudiums ist auf 36 Seiten zusammengefasst.
Für jeden Punkt stellte das Gericht fest, dass die Sonderstaatsanwaltschaft nicht genügend Fakten gesammelt und für einige Punkte auch nicht die Rechtsgrundlage gelesen und konsultiert hatte.
KOHA versuchte, den Staatsanwalt des Falles zu kontaktieren, hatte jedoch keinen Erfolg.
Die Staatsanwaltschaft leitete bereits im Jahr 2020 Ermittlungen zur Ausschreibung „Wiederaufbau des regionalen Straßenabschnitts Prizren-Prevalle“ ein.
Drei Jahre lang sammelte der Sonderstaatsanwalt in Abstimmung mit den Ermittlern der Einheit für Sonderermittlungen gegen Korruption Beweise, auf denen die Anklage beruhte.
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Aber seitdem ist in diesem Gerichtsverfahren nur noch das Stadium des Einspruchs des Angeklagten gegen die Anklage passiert, was dem Stadium der Bestätigung der Anklage vor Beginn des Gerichtsverfahrens gleichkommt.
Teil dieser Anklage waren Sekretäre und Abteilungsleiter des Infrastrukturministeriums, darunter der ehemalige Sekretär Betim Reçica und der derzeitige Sekretär Izedin Bytyqi.