Kuvendi i Shqipërisë përmes një deklarate të përbashkët ka ftuar qeverinë e Shqipërisë dhe atë të Kosovës të koordinojnë veprimet në mënyrë, që siç thanë ata, të korrigjojnë padrejtësinë e Gjykatës Speciale në rrugë institucionale.
Specialja dje dënoi me 81 vjet burgim në total ish-drejtuesit e UÇK-së.
Kryetari i Kuvendit, Niko Peleshi, theksoi se një aktgjykim nuk mund të rishkruajë historinë e një populli dhe as të barazojë agresorin me viktimën.
Në deklaratë thuhet gjithashtu se lufta e UÇK-së ishte për liri dhe për t’i dhënë fund represionit dhe gjenocidit nga regjimi i Millosheviqit.
Vollständige Erklärung:
Das albanische Parlament drückt seine tiefe Empörung und sein völliges Missfallen über eine Entscheidung aus, die es als zutiefst unfair gegenüber Hashim Thaçi, Kadri Veseli, Rexhep Selim und Jakup Krasniqi empfindet.
Die albanische Nationalversammlung bekräftigt eine historische Wahrheit, die nicht relativiert werden kann: Der Krieg der Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) war ein Krieg für die Freiheit und Befreiung des Kosovo. Es war der Krieg eines Volkes, das Unterdrückung, Gewalt und Verfolgung beenden und das Recht auf ein freies Leben im eigenen Land erlangen wollte. Er entstand als Reaktion auf die systematische Unterdrückung, Gewalt, ethnische Säuberung und den Völkermord des Regimes von Slobodan Milošević. Ohne den Kampf und die Opfer der UCK gegen die blutige serbische Besatzung ist die Geschichte der Befreiung des Kosovo nicht zu verstehen. Die UCK war eine entscheidende Kraft im Widerstand des kosovarischen Volkes und auf dem Weg zu seiner Befreiung, Freiheit und Unabhängigkeit. Hashim Thaçi, Kadri Veseli, Rexhep Selimi und Jakup Krasniqi sind untrennbar mit dieser Geschichte, dem Befreiungskrieg und dem Weg des Kosovo zu Freiheit, Unabhängigkeit und Staatlichkeit verbunden.
Ein Urteil kann die Geschichte eines Volkes nicht umschreiben. Es kann weder den befreienden Charakter des Kosovokrieges auslöschen noch den Aggressor mit dem Opfer gleichsetzen. Es kann das Opfer der UÇK nicht ungeschehen machen.
Die Versammlung äußert ihre tiefe Besorgnis über die Doppelmoral im Umgang mit der blutigen Vergangenheit der Region. Öffentliche und staatliche Ehrungen für Personen, die wegen Kriegsverbrechen verurteilt wurden, sowie die Verherrlichung von Persönlichkeiten, die mit Völkermord und ethnischer Säuberung in Verbindung stehen, darunter Ratko Mladić, verletzen das Andenken der Opfer, behindern die Versöhnung und widersprechen europäischen Werten.
Die Versammlung wendet sich gegen jeden Versuch Serbiens und Russlands, diesen Prozess politisch zu instrumentalisieren, die Verbrechen des Milošević-Regimes zu relativieren und den Befreiungskrieg, die Unabhängigkeit und die Staatlichkeit des Kosovo zu delegitimieren.
Das albanische Parlament bekundet seine volle Solidarität mit Kosovo, seinem Volk und seinen Institutionen sowie mit Hashim Thaçi, Kadri Veseli, Rexhep Selim und Jakup Krasniqi und ihren Familien.
Unsere Überzeugung von ihrer Unschuld bleibt unerschütterlich, und ebenso unerschütterlich ist die historische Wahrheit: Die UÇK kämpfte für die Freiheit und Befreiung des Kosovo.
Dieses Urteil ist nicht das letzte Wort. Die Versammlung erwartet, dass alle Rechtsmittel und weiteren Verfahrensschritte bis zum Ende ausgeschöpft werden, wobei die Grundsätze eines fairen Verfahrens uneingeschränkt gewahrt bleiben.
Das albanische Parlament bekennt sich zu Folgendem:
In allen internationalen Foren müssen die Verbrechen des serbischen Regimes von Slobodan Milosevic im Kosovo, einschließlich Völkermord, Kriegsverbrechen und sexueller Gewalt während des Krieges, angeprangert werden; Gerechtigkeit für die Opfer gefordert und das mangelnde Engagement der serbischen Behörden bei der Aufdeckung dieser Verbrechen, der Feststellung der Verantwortlichkeit und der Gewährleistung von Gerechtigkeit für die Opfer verurteilt werden.
Um die Maßnahmen mit der Versammlung des Kosovo zu koordinieren, fordert sie unsere beiden Regierungen auf, ebenfalls Maßnahmen zu koordinieren, mit dem Ziel, diese Ungerechtigkeit auf institutionellem Wege zu beheben.