Eugen Cakolli vom Demokratischen Institut des Kosovo sagte, dass die Demokratische Liga des Kosovo und insbesondere ihr Vorsitzender Lumir Abdixhiku es sich nicht leisten können, auf eine Einigung mit der Vetëvendosje-Bewegung zu warten.
Laut Cakolli würde die LVV selbst im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen wahlpolitisch nicht so stark benachteiligt wie die LDK. Gleichzeitig bezeichnete er optimistische Erwartungen an eine Einigung zwischen den beiden Parteien zwei Tage vor der konstituierenden Sitzung der Kosovo-Versammlung als unrealistisch.
„Eine solche Einigung rechtzeitig – vor der konstituierenden Sitzung – wurde selbst nach den Wahlen 2019 nicht erzielt. Damals brauchten beide Parteien einander viel dringender, ihr Bündnis galt weithin als „Koalition der Hoffnung“, obwohl sie bei den Wahlen weniger als 2 % trennten. Geschweige denn jetzt, wo die LVV fast dreimal so viele Stimmen und Mandate wie die LDK hat“, schrieb Cakolli unter anderem auf Facebook.
Der Vorsitzende der Vetëvendosje-Bewegung, Albin Kurti, und der Vorsitzende der Demokratischen Liga des Kosovo, Lumir Abdixhiku, diskutierten am Dienstagabend etwa drei Stunden lang, um eine Einigung über die Bildung von Institutionen zu erzielen, doch das Treffen führte zu keiner Einigung.
Nach dem Treffen erklärte Kurti, dass beide Parteien bereit und motiviert seien, zusammenzuarbeiten. Seiner Ansicht nach sei jedoch eine Vereinbarung erforderlich, die das Wahlergebnis respektiere. Abdixhiku sagte seinerseits, dass eine umfassende Vereinbarung für alle drei Ämter – Parlament, Regierung und Präsidentschaft – notwendig sei.
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Abdixhiku nach dem Treffen mit Kurti: Wir sind noch sehr, sehr weit von einer endgültigen Einigung entfernt.
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Kurti: Sobald wir eine Vereinbarung mit LDK haben, wird es auch Nachrichtenmaterial geben.
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Dritter Fehlschlag
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Auch das nächste Treffen zwischen Kurti und Abdixhiku führt zu keiner Einigung.
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Kurti ist an einer Zusammenarbeit mit LDK interessiert, Abdixhiku an einem institutionellen Gleichgewicht.