Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in Serbien eingetroffen. Es ist sein erster offizieller Besuch in dem Land seit seinem Amtsantritt im Jahr 2019 und seit Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine im Jahr 2022.
Selenskyj traf am Freitagabend auf dem Belgrader Flughafen Nikola Tesla ein, wo er von der serbischen Energieministerin Dubravka Handanović empfangen wurde. Am Flughafen wurde er mit einem roten Teppich und einer Ehrenwache der serbischen Armee begrüßt.
Am Samstag wird Selenskyj voraussichtlich den serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić treffen. Im Laufe seines zweitägigen Besuchs wird er außerdem den serbischen Ministerpräsidenten Gjuro Macut treffen, mit dem er die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Sicherheitsfragen erörtern wird.
VIDEO:
Selenskyj trifft zu seinem ersten offiziellen Besuch in Serbien ein, um Vučić zu treffen. pic.twitter.com/liRVOME6S6
- Kollisionsbericht (@clashreport) August 7, 2026
Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (ER TUT)Eines der Hauptthemen der Gespräche wird die Möglichkeit der gemeinsamen Produktion von Drohnen sein.
ebenfalls
Selenskyj wird Serbien zum ersten Mal besuchen.
Berichten zufolge könnte das Projekt durch eine trilaterale Zusammenarbeit realisiert werden, wobei Serbien als Produktionsstandort dienen, die Ukraine ihre Erfahrung im Einsatz von Drohnen einbringen und die Vereinigten Arabischen Emirate der Finanzpartner sein würden.
FAZ schreibt außerdem, dass die Ukraine schon lange Interesse an der Produktion von Waffen und Munition in Serbien habe, während der ehemalige US-Botschafter in Belgrad, Christopher Hill, eine wichtige Rolle dabei gespielt habe, Kiew und Belgrad für diese Zusammenarbeit einander näherzubringen.
-
Die Frage, die Selenskyj neben Vučić in Verlegenheit brachte
-
Vučić warnt Europa: Wir stehen am Rande eines größeren Krieges
-
Albanien zu Selenskyj in Serbien: Es dient den Interessen der Ukraine, Kosovo hat seine eigene Realität
-
Selenskyj aus Serbien: Die Position zur Nichtanerkennung des Kosovo ändert sich nicht.