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Der Boxer verlor die Hälfte seines Fingers, saß im Gefängnis und wurde aufgefordert, seinen Namen zu ändern

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Der Samstag ist der Höhepunkt. Der 33-jährige Abit Kabayel, der beste Schwergewichtsboxer Deutschlands, trifft auf den 29-jährigen Polen Damian Knyba. 

Als Interimsweltmeister des WBC sollte Kabayel gegen den ukrainischen Meister Oleksandr Usyk um den Titel kämpfen. Doch der ungeschlagene Champion sagte den Kampf aufgrund von Rückenschmerzen ab.

Am Samstagabend findet das größte Profibox-Event in Deutschland seit dem Kampf zwischen Wladimir Klitschko und Tyson Fury im Jahr 2015 vor 55 Zuschauern in Düsseldorf statt.

Am Samstag werden in Oberhausen 13 Zuschauer erwartet. 

„Es ist eine große Ehre für mich. Über Boxen wird in der Öffentlichkeit wieder mehr gesprochen“, sagte Kabayel.

ebenfalls Usyk sollte gegen Kabayeli antreten. Militär Usyk sollte gegen Kabayeli antreten.

Das scheint zuzutreffen. Je näher der Kampf rückt, desto mehr Berichte gibt es über den 33-Jährigen kurdischer Herkunft. Lange Zeit wurde Kabayel nur beiläufig erwähnt. 

In einer Dokumentation auf DAZN sagte er: „Ich glaube nicht, dass ich als Spitzensportler akzeptiert werde. Im Laufe meiner Karriere wurde mir oft gesagt, ich solle meinen Namen ändern, aber warum? Wäre ich dann ein anderer Mensch? Wäre ich dann deutscher?“

Das Schweizer Medienportal „20 Minuten“ sprach vor dem Spiel ebenfalls mit Kabayeli. Zu seiner Herkunft und Identität sagt er unmissverständlich: „Deutschland ist meine Heimat. Ich bin hier geboren, hier zur Schule gegangen und habe Werte wie Fleiß und harte Arbeit gelernt.“

Gleichzeitig vergisst er aber nie seine Wurzeln.

„Meine Eltern stammen aus Kurdistan und ich erhalte von dort enorme Unterstützung. Ich vertrete beide Seiten mit Stolz auf der Weltbühne.“

Er sagte, er sei vor dem Kampf gegen Knyban nicht nervös.

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„Natürlich gibt es Anspannung, aber er ist gesund, und das gehört einfach dazu. Nichts ist schwieriger als das Trainingslager, das ich zuvor absolviert habe. Ich habe mich sehr gut vorbereitet“, sagte Kabayel, der sich selbst als Favorit sieht.

Er weiß, dass im Schwergewicht ein einziger Schlag den Kampf entscheiden kann.

Kabayeli hatte ein bewegtes Leben. Der Vater einer jungen Tochter verbrachte sechs Monate im Gefängnis. Er wurde wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Ein Vorfall in seiner Jugend, als er seinem Bruder zu Hilfe eilte, führte zu der Anklage und schließlich zum Urteil. Er wurde zunächst zu drei Jahren Haft verurteilt, musste aber nach einer Berufung eine sechsmonatige Haftstrafe antreten.

„Die Zeit im Gefängnis hat alles verändert. Ich habe mich jeden Tag gefragt: Was mache ich hier? Hier gehöre ich nicht hin! Gleichzeitig war meine Mutter sehr krank. Das hat mich sehr belastet“, sagt Kabayel.

Der Boxer sagt, er habe sich im Gefängnis komplett verändert und dort Disziplin gelernt. Er wisse, wie man mit Schwierigkeiten umgeht. Unter anderem boxt er mit nur neuneinhalb Fingern. Im Alter von fünf Jahren verlor er bei einem Unfall in der Küche des Dönerladens seiner Eltern in Bochum die Spitze seines linken Zeigefingers. Das beeinträchtigt ihn jedoch nicht.

„Bei Boxhandschuhen hat man keine gespaltenen Finger. Und dass mir ein halber Finger fehlt, spielt keine Rolle“, erklärt er. „Wie meine K.o.-Serie beweist, ist das kein Nachteil.“

ebenfalls Die „Bild“-Zeitung berichtet über den albanischen Boxer, der 50 Kilogramm abgenommen hat und nach Titeln strebt. Militär Die „Bild“-Zeitung berichtet über den albanischen Boxer, der 50 Kilogramm abgenommen hat und nach Titeln strebt.

Im Ring hat Kabayel keine Probleme. Er ist eine Maschine.

Seine Bilanz ist außergewöhnlich. 26 Kriege, 26 Siege. 18 davon mit Unterbrechungen.