Ein höherer Vitamin-D-Spiegel verringert das Risiko, an Diabetes zu erkranken, deutlich.
Menschen mit einem Vitamin-D-Spiegel unter 30 ng/ml im Blut haben ein um ein Drittel höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken.
Das zeigt eine aktuelle Studie, wonach bei Menschen, die weniger als 50ng/ml Vitamin D im Blut haben, ein Fünftel der Erkrankung gefährdet ist.
Frühere Studien deuten darauf hin, dass Vitamin D das Immunsystem von Menschen stärkt, berichtet KosovaPress.
Studienautorin Sue Park von der Seoul National University sagte, sie habe herausgefunden, dass Studienteilnehmer, die einen niedrigeren Vitamin-D-Spiegel im Blut aufwiesen, ein höheres Risiko für Diabetes hätten, während diejenigen mit höheren Spiegeln weniger wahrscheinlich an Diabetes erkrankten.
Forscher bestehen darauf, dass Erwachsene mindestens 30 ng Vitamin D pro Milliliter Blut haben sollten, was 10 ng/ml mehr ist als der vom Institute of Medicine empfohlene Wert.
Im Gegensatz dazu entsteht Typ-1-Diabetes, wenn das Immunsystem seine eigenen insulinproduzierenden Zellen angreift, während Typ-2-Diabetes eher mit Lebensstilfaktoren wie Fettleibigkeit zusammenhängt.