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Das Geheimnis gesunden Alterns liegt möglicherweise in unserer Sichtweise auf das Alter.

Gutes Alter

Gutes Alter

Eine neue Studie der Yale-Universität liefert eine ermutigende Botschaft: Altern bedeutet nicht zwangsläufig einen unvermeidlichen Rückgang der körperlichen und geistigen Gesundheit, heißt es darin. Die New York Post.

Forscher begleiteten über einen Zeitraum von zwölf Jahren Personen über 65 Jahre und untersuchten dabei Gehgeschwindigkeit und kognitive Funktionen wie Kurzzeitgedächtnis und Rechenfähigkeiten. Am Ende der Studie zeigten 45 Prozent der Teilnehmer Verbesserungen ihrer geistigen, körperlichen oder beider Fähigkeiten.

Der Hauptfaktor, der diese Menschen auszeichnete, war ihre positive Einstellung zum Altern. Sie widersprachen Aussagen wie: „Je älter ich werde, desto nutzloser fühle ich mich“ und stimmten stattdessen zu: „Ich bin heute genauso glücklich wie in meiner Jugend.“

„Würde sich dieses Ergebnis auf die gesamte US-Bevölkerung übertragen lassen, hieße das, dass mehr als 26 Millionen ältere Erwachsene eine verbesserte Funktionsfähigkeit erfahren. Die vorherrschende Ansicht, dass Altern ein Zeitraum unvermeidlichen und allgemeinen Verfalls sei, muss überdacht werden“, heißt es im Studienbericht.

Gehen, einer der wichtigsten Indikatoren für Gesundheit

Die Gehgeschwindigkeit wurde als Indikator für den körperlichen Zustand herangezogen, da sie als „sechstes Vitalzeichen“ gilt. Gehen erfordert das Zusammenwirken von Nervensystem, Herz, Muskeln und Knochen und steht in engem Zusammenhang mit der Lebenserwartung.

Studien zeigen, dass Menschen, die schneller gehen, ein deutlich geringeres Sterberisiko aus jeglicher Ursache haben als diejenigen, die langsam gehen.

ebenfalls Ältere Erwachsene, die schneller gehen, haben ein bis zu 50 Prozent geringeres Risiko für einen Rückgang der Gehirnfunktion. Lifestyle Ältere Erwachsene, die schneller gehen, haben ein bis zu 50 Prozent geringeres Risiko für einen Rückgang der Gehirnfunktion.

Wie hält man seinen Geist fit?

Experten empfehlen regelmäßige Spaziergänge, mäßige körperliche Aktivität, das Lösen von Kreuzworträtseln und Puzzles, das Erlernen neuer Fähigkeiten, Gespräche, die den Geist anregen, sowie regelmäßige Hör-, Seh- und Blutdruckkontrollen.

„Es geht um kleine, beständige Entscheidungen, die die Gesundheit langfristig fördern. Und denken Sie daran: Man ist nie zu jung oder zu alt, um sich um sein Gehirn zu kümmern“, sagte Dr. Allison Sekuler von der Baycrest Academy for Research and Education.