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Kultur

Friedman: Die Herausforderung für Albanisch ist der einheitliche Standard

Er ist höflich und freundlich und spricht fließend Albanisch. Seine Geschichte mit dieser Sprache beginnt vor 46 Jahren, als er von Skopje nach Pristina reiste.

Es war die Zeit, als er die Ärmel für seine Dissertation über die grammatikalischen Kategorien des Indikativs im Mazedonischen hochgekrempelt hatte. 

Im Sommer 1976 ließ er sich wie viele ausländische Studenten in den Studentenwohnheimen nieder und aß sogar in der nahegelegenen Kantine. Ab dem Albanologie-Seminar im Jahr 1976 wurde Albanisch zur Sprache, der er unzählige Studien widmen würde, schreibt Koha Ditore heute.

Er ist gerade 70 Jahre alt geworden, doch das Alter scheint seiner Vitalität als Student keinen Abbruch getan zu haben. Heute verfügt einer der angesehensten Professoren der University of Chicago, Victor Friedman, über einen Berg an Studien zur Balkanologie. 

Neben seinen Beiträgen sind auch aufeinanderfolgende Auszeichnungen aufgeführt: 1982 erhielt er die Medaille „1300 Jahre Bulgarien“ für seine Verdienste um die Bulgarenwissenschaft; 1991 und 2003 gewann er die „Goldene Platte“ der Universität Skopje, während er 1994 Mitglied der Mazedonischen Akademie der Künste und Wissenschaften wurde. 

Das Ergebnis des Engagements von Friedman, der auch externes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Künste des Kosovo ist, sind Dutzende Studien zu grammatikalischen Kategorien, Kontakten zwischen Sprachen und Soziolinguistik. 

ebenfalls Albanisch der Ausländer Arberi Albanisch der Ausländer

Am Mittwoch hielt er sich anlässlich der wissenschaftlichen Konferenz „Albanian Studies in Italy“ in Prishtina auf, wo er die Stellungnahme verlas, in der die Rolle des Albanologen Eric Hamp und seine Forschungen beim italienischen Volk der Arbëresh bewertet wurden. In einem Gespräch für „Koha Ditore“ sprach Friedman über Albanisch, seine Beziehungen im Balkankontext und seinen Ursprung. Friedman hat wie Hamp die Idee entwickelt, dass das Albanische eng mit dem Illyrischen verwandt ist. 

Mit seiner Erfahrung als politischer Analyst für die Länder des ehemaligen Jugoslawiens hat der Professor, der eine rote Schleife am Hemd trägt, auch über die Entwicklungen auf dem Balkan, über die Lage der albanischen literarischen „Koine“, über die Situation in gesprochen Mazedonien und die politischen Konflikte mit Bulgarien und Griechenland... (Das vollständige Interview können Sie heute in „Koha Ditore“ lesen)