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Kultur

Anibar holt den Animator und Professor aus Japan in den Kosovo

Das Anibar-Festival bringt den japanischen Animator und Professor Koji Yamamura in den Kosovo.

Laut der Pressemitteilung besteht eines der Ziele des Animationsfestivals „Anibar“ darin, durch Präsentationen von Fachleuten auf diesem Gebiet, Künstlern und Professoren, die sich bereits weltweit durch ihre Arbeit bewährt haben, zur Aufklärung der jüngeren Generationen über Animation beizutragen.

„Zu diesem Zweck haben wir in dieser Ausgabe einen der berühmtesten Namen der Animationsfilmindustrie in Japan eingeladen, den bekannten Animator Koji Yamamura. Yamamura wird am letzten Tag des Festivals, dem 21. Juli 2019, bei Ihnen sein“, heißt es in der Ankündigung.

Ihnen zufolge wird er einen Vortrag zum Thema „Phantasie in die Realität umsetzen“ durch Animation halten.

Es wird angekündigt, dass die Teilnehmer nach seinem Vortrag die Möglichkeit haben werden, Fragen zu stellen und mit ihm über die professionellsten Techniken zu sprechen, die der Animationsmeister verwendet.

„Es sollte betont werden, dass in der Animationsfilmindustrie im Allgemeinen die Technologie, die bei der Produktion von Filmen zum Einsatz kommt, die Hauptaufmerksamkeit von Kritikern und Kunstliebhabern genießt.“ Für Koji Yamamura ist die Schaffung von Animationsfilmen wie ein Zugang zu einer tieferen spirituellen Welt, in der der Dualismus zwischen Geist und Materie überwunden wird und die Vereinigung von Bewusstsein und Realität verwirklicht werden kann“, heißt es weiter.

Koji Yamamura wird sich in seinem Vortrag hauptsächlich auf die psychologischen Aspekte einiger seiner Animationsfilme konzentrieren, wie zum Beispiel: Mt. Head, Fig, Franz Kafkas Country Doctor, Strings Muybridge, Saties „Parade“.

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Er wird unter anderem über die Rolle des Bewusstseins bei der Produktion von Animationsfilmen und Möglichkeiten sprechen, durch Animationstechniken auf Bewusstsein zuzugreifen.

Ansonsten ist Koji Yamamura Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und Professor an der Tokyo University of the Arts. In den 1990er Jahren verfeinerte er seinen Stil und gab viel Geld für die Produktion von Kinderfilmen aus.

Sein Film „Mt. Head“ wurde 2003 von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences für einen Oscar in der Kategorie „Bester Animationsfilm“ nominiert. Sein Film interpretiert im Wesentlichen die traditionelle japanische Rakugo-Geschichte „Atama-yama“. Die Oscar-Nominierung markierte für Koji einen Wendepunkt. Nach dieser Nominierung erhielten seine Filme wie „Das alte Krokodil“ (2005), „Franz Kafkas Landarzt“ (2007) und „Strings Muybridge“ (2011) mehr als 90 Auszeichnungen auf Animationsfestivals.