Die Angst um das Schicksal Hunderter Kinder, die vermutlich von dschihadistischen Extremisten in einem belagerten Gefängnis im Nordosten Syriens festgehalten werden, wächst.
Fast 850 Kinder befinden sich im Ghwayran-Gefängnis in Hasaka, das am Donnerstag von Kämpfern der Gruppe Islamischer Staat (IS) angegriffen wurde, was tagelange Kämpfe auslöste.
Mindestens 136 Menschen wurden getötet, seit die Dschihadisten ihren Angriff starteten, um die gefangenen Kämpfer zu befreien.
Tausende IS-Verdächtige werden in Gefängnissen kurdischer Behörden festgehalten.
Das von Kurden geführte Bündnis der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), unterstützt von US-geführten Koalitionstruppen, kämpfte gegen die IS-Gruppe, nachdem diese vor einigen Jahren große Teile Syriens erobert und im März 2019 ihre territoriale Niederlage erklärt hatte.
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Allerdings sind IS-Zellen immer noch aktiv und haben eine Reihe tödlicher Angriffe gegen Sicherheitskräfte und Zivilisten verübt.
Der Überraschungsangriff von mehr als 100 IS-Kämpfern auf das Gefängnis löste heftige Kämpfe innerhalb und außerhalb der Einrichtung aus, darunter auch Luftangriffe der von den USA geführten Koalition.
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