Mehr als 48 Migranten wurden am Freitag nach Marokko zurückgeschickt, nachdem in den letzten Stunden rund 60 Menschen irregulär in die spanische Exklave Ceuta eingereist waren und damit eine beispiellose Krise ausgelöst hatten, die bisher mindestens 57 Todesopfer gefordert hat.
Laut Angaben des spanischen Innenministeriums verließen allein von Freitagmorgen bis 15:30 Uhr rund 37.500 Menschen Ceuta in Richtung Marokko, was einer Rate von etwa 150 Personen pro Minute entspricht, wie spanische Radio- und Fernsehsender berichten.
Migranten kehren über den Tarajal-Staudamm zurück, den Punkt, an dem die Grenze zwischen Spanien und Marokko in der Nähe von Ceuta auf das Meer trifft.
Ihre Rückkehr erfolgt nach dem Einsatz der Armee in der spanischen autonomen Stadt sowie der Entsendung von 400 Beamten der Nationalpolizei und der Guardia Civil, um nach dem Chaos und den gewalttätigen Zwischenfällen, die die Ankunftswelle begleiteten, die Ordnung wiederherzustellen.
Auf marokkanischer Seite der Grenze kam es in der Nähe von Tarajal zu Zusammenstößen zwischen Gruppen junger Menschen, teils maskiert, und der Polizei. Tausende Menschen, hauptsächlich Jugendliche, aber auch Familien mit Kindern, suchten unterdessen Zuflucht in den Hügeln rund um das Grenzgebiet.
Trotz der massiven Rückkehr von Migranten gelangen jedoch weiterhin andere Gruppen über den Tarajal-Staudamm nach Ceuta.
Rund 49 Migranten kamen in die spanische Exklave Ceuta.
Rund 49,000 Migranten sind in den letzten 24 Stunden aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta eingereist...-
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