Mehr als 25 Migranten sind freiwillig nach Marokko zurückgekehrt, nachdem innerhalb von nur 24 Stunden rund 60 Menschen die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta überquert hatten, teilten die spanischen Behörden mit.
Laut dem Präsidenten von Ceuta, Juan Jesis Vivas, sind mindestens 43 Menschen bei der Überfahrt ums Leben gekommen. Der starke Zustrom von Migranten erfolgte, nachdem der Oberste Gerichtshof Spaniens entschieden hatte, dass Migranten, die auf dem Weg nach Ceuta oder der anderen spanischen Exklave Melilla auf See in Seenot geraten, nicht sofort nach Marokko zurückgeschickt werden dürfen.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez bezeichnete die Situation als einen „Angriff“ auf die Landesgrenzen und erklärte, dass alle illegal eingereisten Migranten „so schnell wie möglich“ nach Marokko zurückgeschickt würden.
Die Krise hat auch in Europa Reaktionen hervorgerufen, wo einige Staats- und Regierungschefs ihre Besorgnis geäußert und Maßnahmen zur Stärkung der Grenzkontrollen versprochen haben.
Der britische Premierminister und der französische Präsident haben Spanien ebenfalls Unterstützung bei der Bewältigung der Situation angeboten.
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Mehr als 48 Migranten, die nach Ceuta eingereist waren, sind nach Marokko zurückgekehrt.
Ceuta liegt an der Nordküste Marokkos und ist durch die Straße von Gibraltar vom spanischen Festland getrennt. Seit Jahren ist es einer der wichtigsten Ankunftspunkte für Migranten, die nach Europa gelangen wollen.
Der Präsident von Ceuta bezeichnete die Situation als „nicht tragbar“ und merkte an, dass die Zahl der Neuankömmlinge etwa 70 Prozent der Stadtbevölkerung ausmacht, die auf rund 83.600 Einwohner geschätzt wird.
Rund 49 Migranten kamen in die spanische Exklave Ceuta.
Rund 49,000 Migranten sind in den letzten 24 Stunden aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta eingereist...-
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