Ein Rettungsboot mit Hunderten Migranten, darunter ein drei Monate altes Baby, legte heute Morgen vor der Küste eines sizilianischen Hafens an. 549 Einwanderer seien mitgebracht worden, darunter drei schwangere Frauen und 94 Minderjährige ohne Begleitung ihrer Eltern, teilte die Hilfsorganisation aus Frankreich, SOS Mediteranean, mit.
Migranten wurden Anfang dieser Woche bei sechs verschiedenen Rettungsaktionen im Mittelmeer gerettet. Nach medizinischer Versorgung und Tests auf COVID-19 werden die Migranten auf das Schiff „Axura“ überführt, wo sie vierzehn Tage lang unter Quarantäne gestellt werden.
Der Zustrom von Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrika durch die Gewässer des Mittelmeers hat sich in den letzten Monaten verlangsamt, nachdem jahrelang veraltete Menschenhändlerschiffe gesunken waren, nachdem europäische Länder mit der Türkei eine Einigung über die Schließung der Grenzen zu Griechenland erzielt hatten. für Einwanderer, die der Balkanroute folgten Westeuropa.
Menschenrechtsaktivisten werfen der Europäischen Union vor, gegen die Konventionen über die Rechte von Migranten zu verstoßen, indem sie es Migranten und Flüchtlingen aus Krisen- und Bürgerkriegsstaaten in Nordafrika und dem Nahen Osten erschwert, nach Europa zu gelangen.
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