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DIE WELT

Zwei Polen sterben in Kaschmir durch Lawine, 21 weitere entkommen

Zwei polnische Skifahrer sind bei einer Lawine in einem Winterresort im von Indien kontrollierten Kaschmir ums Leben gekommen.

Die indische Polizei gab bekannt, dass 21 weitere Menschen im Himalaya-Resort gerettet wurden. 21 ausländische Touristen und zwei Reiseführer aus Kaschmir seien aufgrund einer Lawine beim Skifahren in den höher gelegenen Teilen von Gulmarg im Schnee eingeschlossen worden, teilten die Behörden mit.

Das Pirpanjal-Gebirge im Westen des Himalaya ist ein beliebtes Skigebiet sowohl für Inder als auch für ausländische Touristen. Im Jahr 2012 starben mindestens 17 indische Soldaten bei einer Lawine, die den Militärstützpunkt Gulmarg während ihrer Ausbildung traf.

Lawinen und Erdrutsche sind in Kaschmir weit verbreitet und haben in den letzten Jahren Hunderte Todesopfer gefordert. Im Jahr 2017 starben mindestens 20 indische Soldaten bei drei Lawinen, während im Jahr 2012 eine große Lawine im von Pakistan kontrollierten Kaschmir 140 Menschen tötete.