Arritja e dakordimit të Lumir Abdixhikut me Albin Kurtin për emrin e Bekim Sejdiut, si emër të përbashkët të Vetëvendosjes dhe të Lidhjes Demokratike të Kosovës për president të shtetit, ka thelluar ndasitë brenda LDK-së.
Dalja kundër marrëveshjes e gjashtë deputetëve të LDK-së ka thelluar përçarjen që veçse ishte e ditur edhe muaj më parë, kur disa prej këtyre deputetëve kërkuan shkarkimin e Abdixhikut nga kryetari i partisë.
Avdullah Hoti, Hykmete Bajrami, Kujtim Shala, Janina Ymeri, Armend Zemaj e Arben Gashi kanë dalë kundër marrëveshjes me Vetëvendosjen për Sejdiun. Ata vendimin e tyre e arsyetuan me qëndrimin kundër “për zgjatjen e pushtetit Albin Kurtit”.
Abdixhiku selbst schrieb am Dienstag über die Position der sechs Abgeordneten.
„Neuwahlen standen nicht auf der Agenda der LDK. Sie waren weder eine Forderung noch ein Beschluss unserer Mitglieder. Doch seit einigen Monaten sind sie ein klares Ziel anderer politischer Gruppierungen, die, wie es scheint, bereits erfolgreich Einfluss auf unseren Kurs nehmen“, erklärte Abdixhiku.
Der LDK-Vorsitzende Lumir Abdixhiku bezeichnete die Begründung der sechs Abgeordneten, sie wollten die Amtszeit der Regierung von Albin Kurti nicht verlängern, als unhaltbar.
„Gestern wurde kein Regierungsabkommen mit VV abgelehnt, weil ein solches Abkommen gar nicht existierte. Die LDK hatte beschlossen, in der Opposition zu bleiben. Alle unsere Abgeordneten hatten dieser Position zugestimmt. Wozu also prahlen sie? Was haben sie gerettet? Gestern wurde die Lösung für die Präsidentschaftswahl im Kosovo abgelehnt. Die Wahl des von der LDK vorgeschlagenen Kandidaten wurde abgelehnt, und mit dieser Ablehnung wurde auch das Schicksal des Landes besiegelt: Neuwahlen. Jeder kann Schaden anrichten. Dafür gibt es die Quittung!“, schrieb er.
Abdixhiku erinnerte die „rebellischen“ Abgeordneten an die Geschichte der Aktionen dieser Gruppierung im Jahr 2020 und die Folgen des Austritts aus der Koalition mit LVV auf dem Höhepunkt der Pandemie und der Bildung der Hoti-Regierung mit AAK, Nisma und der Serbischen Liste.
„Aber wie ich Ihnen schon 2020 sagte, als Sie verblendet waren und die LDK auf 12 % brachten; ich sage Ihnen jetzt: Diese Aktion schadet der LDK nur. Wie Sie das nicht sehen, wie Sie dieses Schicksal nicht spüren, wie Sie sich durch das Lob derer, die ihr Leben lang gegen die LDK waren, befriedigt fühlen – ich verstehe es nicht!“, sagte Abdixhiku.
Disa prej këtyre deputetëve gjatë verës kërkuan largimin e Abdixhikut nga LDK-ja, pas dështimit në zgjedhjet e 7 qershorit. Në këto zgjedhje LDK-ja doli sërish e treta dhe përfundoi me 18 deputetë. Megjithatë, Abdixhiku i mbijetoi votëbesimit. Ai madje pati edhe mbështetjen e Kryesisë për të negociuar me Kurtin për emrin e presidentit, pas dështimit të marrëveshjes “së gjerë politike”.
E pa votat e tyre, në Kuvend mbesin 74 deputetë që besohet se janë në favor të zgjedhjes së Bekim Sejdiut president. Me 74 deputetë nuk shmangen zgjedhjet e reja të parakohshme. Për ta zgjedhur presidentin duhet të paktën 80 deputetë të jenë në sallë në dy rundet e para të votimit.
Der LDK-Vorsitzende informierte den LVV-Vorsitzenden Albin Kurti am Dienstagnachmittag in einem Treffen in der Kosovo-Versammlung über die Situation innerhalb seiner Partei und die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Abkommens.
Abdixhiku sagte, dass sie die jüngsten Entwicklungen besprochen hätten und dass das Land angesichts der entstandenen Realität auf Wahlen zusteuere.
„Es wird regelmäßige Benachrichtigungen über die Entwicklungen in beiden Parteien geben, wie es die Anordnung vorschreibt. Es wird Diskussionsprozesse geben, und wir werden uns auch gegenseitig offiziell über die Entwicklungen in den Parteien informieren. Das habe ich für die gestrigen Treffen getan, ich habe sie offiziell benachrichtigt“, sagte Abdixhiku.
Pas takimit me Abdixhikun, kryetari i LVV-së, Albin Kurti nuk është deklaruar për media.
Am Dienstagabend sagte Kurti mit Blick auf die Situation in der LDK, dass die Parlamentsfraktion Vetëvendosje Bekim Sejdiu voll unterstütze.
„Selbstverständlich war man sich bei diesem Treffen der Entwicklungen der letzten Stunden bewusst. Einerseits war die Position des LDK-Vorstands, Professor Bekim Sejdiu als Präsidentschaftskandidaten uneingeschränkt zu unterstützen – ein Punkt, auf den sich beide Parteien geeinigt hatten –, hoffnungsvoll. Dann aber kam die negative Nachricht, dass sechs der 18 LDK-Abgeordneten Professor Bekim Sejdiu nicht als Präsidenten der Republik Kosovo unterstützen. Diese neue Situation erfordert ein erneutes Treffen sowohl mit dem LDK-Präsidenten als auch mit dem Vetëvendosje-Vorstand“, betonte Kurti.
Der Vorsitzende der VV-Partei erklärte, das Verhalten der Abgeordneten sei unverantwortlich, absurd und schädlich.
„Für mich als Vorsitzenden der Vetëvendosje-Bewegung und amtierender Premierminister des Kosovo, aber auch als Leiter des Verhandlungsteams mit der LDK, ist das erzielte politische Abkommen gültig. Es hat Bestand. Es ist ein mit viel Mühe erarbeitetes, faires, gutes und wirklich vorteilhaftes Abkommen. Doch was können wir tun, wenn sechs Abgeordnete so negativ reagieren?“, sagte Kurti.
Auf die Frage, ob er sich mit der Allianz, die sieben Abgeordnete umfasst, treffen würde, sagte Kurti, er halte ein Treffen für sinnvoll. Es sei jedoch widersinnig, dass die Allianz Bedingungen stelle und dann ein Treffen ablehne. Man könne einer politischen Gruppierung nicht Bedingungen auferlegen und sich anschließend weigern, sich mit ihr zu treffen. Die Allianz habe sechs Bedingungen für ihre Unterstützung der Präsidentschaftswahl gestellt. Eine davon sei die Annahme amerikanischer Gaslieferungen.
„Ich glaube, dass es keinen Bürger des Kosovo gibt, der heute Abend nicht verstanden hat, dass es Menschen gibt, die so leichtfertig Nein zu einem so weitreichenden Abkommen sagen und sich nicht darum scheren, dass dies zu Neuwahlen führt. Trotz dieser Gleichgültigkeit tragen wir die große Verantwortung, auf der Gültigkeit des politischen Abkommens zugunsten des Präsidentschaftskandidaten von Professor Bekim Sejdiu zu bestehen“, sagte Kurti.
Kurti në mbrëmje ka takuar deputetë të partive të komuniteteve duke konfirmuar se i ka edhe 9 vota prej tyre, pos 53 të VV-së.
Gjashtë deputetët e LDK-së që dolën kundër marrëveshjeve kanë qenë cak i kritikave nga homologë të tyre në VV.
Arjeta Fejza, eine Abgeordnete der siegreichen Partei bei den Wahlen, stellte eine Verbindung zwischen der Opposition der LDK-Sechs und einer anderen Partei her.
„Die sabotierenden LDK-Abgeordneten stimmten damals für einen politischen Kandidaten der PDK, wie etwa Hashim Thaçi. Dieselben weigern sich heute, für einen unpolitischen Kandidaten wie Bekim Sejdiu zu stimmen. Das mag zwar ein Thaçi- oder PDK-Geist sein, aber keinesfalls der von Rugova!“, sagte sie.
Vigan Qorrolli, ebenfalls ein LVV-Abgeordneter, brachte die gegensätzliche Position der LDK-Abgeordneten mit der PDK in Verbindung.
„Grenelli dankt der PDK für ihre „sabotierende“ Nummer 6... hoppla, Entschuldigung – LDK, zum gegenseitigen Vorteil!“
Ähnliche Kritik äußerte auch der Abgeordnete Arbëreshë Kryeziu Hyseni.
Laut dem politischen Analysten Artan Muhaxhiri sind die Angriffe auf sechs LDK-Abgeordnete Teil des Wahlkampfs für die bevorstehenden Wahlen.
“Lirisht mund të thuhet se jemi në një periudhë të parafushatës, pasi nuk ka asnjë indikacion që mund të arrihet numri prej 80 deputetëve që të zgjidhet presidenti apo presidentja e re, dhe prandaj opsioni i vetëm logjik, realist është ai i zgjedhjeve të reja. Natyrisht që zotit Kurti i konvenon që datën e zgjedhjeve ta shtyjë sa më afër festave të fundvitit, edhe për shkak të ndikimit që ka në elektoratin e diasporës”, ka thënë Muhaxhiri.
Wird innerhalb der verfassungsmäßigen Frist von 60 Tagen kein Präsident gewählt, führt dies zu Neuwahlen im Land.
Allerdings beginnt das Ende dieser Amtszeit mit der Konstituierung der Nationalversammlung, die trotz der verfassungsmäßigen Frist, die den 7. August als letzten Termin für die Wahl des Präsidenten und der fünf Vizepräsidenten der gesetzgebenden Institution festlegt, noch nicht erfolgt ist.