Die Demokratische Partei des Kosovo (PDK) hat ihre Besorgnis über einen ihrer Ansicht nach verfassungswidrigen Verstoß der Vetëvendosje-Bewegung geäußert. Diese habe sich heute geweigert, die vom Verfassungsgericht gesetzte Frist zur Konstituierung der Kosovo-Versammlung einzuhalten. Die PDK warnte, sie werde diesen Entscheidungen nicht tatenlos zusehen.
Laut PDK hat das Verfassungsgericht klargestellt, dass die Versammlung innerhalb von 30 Tagen nach der Bestätigung des Wahlergebnisses gebildet werden muss.
„Diese Frist läuft heute Abend ab. Anstatt dieser verfassungsmäßigen Verpflichtung nachzukommen, hat die parlamentarische Mehrheit beschlossen, die Entscheidung des Gerichts zu ignorieren und durch den ältesten Abgeordneten als Vorsitzenden der feierlichen Sitzung die Fortsetzung der Sitzung für morgen, nach Ablauf der Frist, angesetzt“, heißt es in der Stellungnahme.
Die PDK erklärte, sie lehne diese Maßnahmen ab, da sie darin einen gefährlichen Präzedenzfall für das Funktionieren des Rechtsstaats sehe.
Die Demokratische Partei des Kosovo lehnt diese Maßnahme entschieden ab, da sie nicht nur gegen das Urteil des Verfassungsgerichts verstößt, sondern auch einen gefährlichen Präzedenzfall für das Funktionieren des Rechtsstaats darstellt. Niemand darf sich über die Verfassung stellen, am wenigsten diejenigen, die die primäre Pflicht haben, sie zu schützen und umzusetzen.
Laut der größten Oppositionspartei hat Kurti die Interessen seiner Partei über die Interessen des Staates gestellt.
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„Leider zeigt sich einmal mehr, dass Albin Kurti den Parteiwillen über die Verfassung der Republik und Parteiinteressen über das Staatsinteresse gestellt hat. Es ist bedauerlich, dass eine politische Gruppierung, die das Vertrauen der Bürger gewonnen hat, um neue Institutionen zu schaffen, die Republik Kosovo aus rein politischen Kalkulationen als Geisel nimmt, deren Schaffung verzögert und verfassungsrechtliche Unsicherheit erzeugt“, heißt es in der Stellungnahme weiter.
Die PDK erklärte, die Verfassung sei die Grundlage der demokratischen und rechtlichen Ordnung des Staates, und warnte daher, dass sie nicht tatenlos zusehen werde.
Für die Demokratische Partei des Kosovo (PDK) ist die Verfassung keine Frage politischer Auslegung, sondern das Fundament der demokratischen und rechtsstaatlichen Ordnung. Daher wird die PDK, wie in jedem Fall, in dem die verfassungsmäßige Ordnung verletzt wird, auch diesmal nicht tatenlos zusehen. Der Schutz der Verfassung und der Rechtsstaatlichkeit ist eine Pflicht gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern und der Republik Kosovo. Kosovo braucht funktionierende Institutionen, politische Stabilität und die Achtung des Rechts. Eine funktionierende Demokratie kann es nicht geben, wenn der Wille einer Partei über die Verfassung des Kosovo gestellt wird. Leider hat Albin Kurti heute erneut genau diesen Weg gewählt“, heißt es abschließend in der Stellungnahme.
Die Verfassung der Versammlung scheitert innerhalb der 30-Tage-Frist.
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