Der amtierende Premierminister Albin Kurti hat heute nach 23 Wochen Ausbildung 100 neuen Kadetten des kosovarischen Strafvollzugsdienstes ihre Diplome überreicht.
In seiner Rede erklärte Kurti den 100 neuen Kadetten, dass der Beruf des Justizvollzugsbeamten eine große Verantwortung sei, die Disziplin, Integrität und Hingabe für die Sicherheit, Ordnung und Würde der ihrer Freiheit beraubten Personen erfordere.
Er sagte, Kosovo erwarte viel von den 100 neuen Beamten des Strafvollzugsdienstes, da hinter jeder Einstellung eine Verantwortung und hinter jedem Beamten das Vertrauen der Bürger und die Unterstützung der Institutionen stehe.
„Heute schließen 100 junge Frauen und Männer erfolgreich ihre Ausbildung ab und treten ihren neuen Dienst im Dienste des Staates und der Bürgerinnen und Bürger des Kosovo an. Die Tätigkeit als Justizvollzugsbeamter/-in ist eine große Verantwortung, die Disziplin, Integrität und Engagement für die Sicherheit, Ordnung und Würde der Inhaftierten erfordert. Der Kosovo braucht Sie und erwartet viel von Ihnen. In den letzten drei Jahren wurden rund 400 Justizvollzugsbeamte eingestellt. Dies ist eine wichtige Investition in die Stärkung der personellen Kapazitäten und den Aufbau eines modernen, professionellen und stabilen Justizvollzugsdienstes. Hinter jeder Einstellung steht Verantwortung, hinter jeder Uniform Pflicht und hinter jedem Beamten das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger sowie die Unterstützung der Institutionen. Der Kosovo entwickelt einen Justizvollzugsdienst, der zunehmend die Anerkennung und den Respekt internationaler Partner gewinnt. Der Justizvollzugsdienst des Kosovo ist heute Mitglied internationaler Organisationen wie der Europäischen Organisation für Justizvollzugsdienste EUROPRIS und der International Correctional and Prison Association ICPA und genießt weltweit wachsendes Vertrauen“, sagte Kurti.
Bei dieser Zeremonie war auch die amtierende Justizministerin Donika Gërvalla anwesend, die sagte, dass die 100 neuen Beamten nach ihrer Ausbildung bestens darauf vorbereitet seien, in einem Bereich zu dienen, in dem die Verantwortung des Staates groß sei.
„Heute schließen Sie einen wichtigen Abschnitt Ihrer Laufbahn ab und beginnen eine Aufgabe, die viel von Ihnen verlangt und erwartet – vielleicht weit mehr, als wir Außenstehenden uns von denjenigen vorstellen können, die diese Aufgabe erfüllen. Nach 23 Wochen professioneller Ausbildung an der Kosovo-Akademie für öffentliche Sicherheit bin ich überzeugt, dass Sie bestens vorbereitet sind, in einem Bereich zu arbeiten, in dem die Verantwortung des Staates besonders groß ist. Denn wo die menschliche Freiheit eingeschränkt ist, hat der Staat die Pflicht, nicht nur für Ordnung und Sicherheit zu sorgen, sondern auch sicherzustellen, dass das Recht gerecht angewendet und die Menschenwürde unter allen Umständen geachtet wird. Die Arbeit eines Justizvollzugsbeamten erfordert Disziplin und Entschlossenheit ebenso wie Umsicht, Selbstbeherrschung und ein schnelles und faires Urteilsvermögen. Sie werden mit schwierigen Situationen konfrontiert werden, unter Druck Entscheidungen treffen und Autorität in Situationen ausüben müssen, in denen die Grenze zwischen Entschlossenheit und Übergriff stets klar sein muss. Hier werden Sie Ihre Professionalität unter Beweis stellen. Der Justizvollzugsdienst des Kosovo ist ein wesentlicher Bestandteil des Rechtssystems, denn Gerechtigkeit endet nicht mit der Verkündung eines Gerichtsurteils, sondern zeigt sich auch in dessen Umsetzung.“ sagte.
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Der Generaldirektor des Strafvollzugsdienstes, Ismail Dibrani, sagte, dass die 100 neuen Beamten, die heute ihren Dienst antreten, diejenigen seien, die für Sicherheit, Ordnung und Disziplin in den Strafvollzugsanstalten sorgen würden.
Dibrani sagte, dass Justizvollzugsbeamte zwar die Sicherheit gewährleisten müssten, aber auch Möglichkeiten zur Rehabilitation, Wiedereingliederung und Veränderung für Personen schaffen müssten, die in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert werden.
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