Die Europäische Kommission warf Apple vor, seine marktbeherrschende Stellung auf dem Markt für kontaktloses Bezahlen mit Smartphones auszunutzen.
Das amerikanische Unternehmen habe mit der „Tap and Go“-Technologie gegen Wettbewerbsgesetze verstoßen und Konkurrenten die Nutzung dieser Technologie nicht gestattet, schreibt Bloomberg.
Apple bestritt die Vorwürfe und sagte, es werde der Europäischen Kommission antworten. Sollten sich die Behauptungen als wahr erweisen, könnte Apple mit einer Geldstrafe von 10 % seines weltweiten Jahresumsatzes im Jahr 2021 belegt werden.
Nach Angaben der Kommission hat sich das Verhalten von Apple negativ auf den Wettbewerb ausgewirkt, indem es den Zugang der Verbraucher zu Innovationen und Wahlmöglichkeiten einschränkt.
Als Reaktion darauf sagte der Technologieriese, sein Zahlungssystem sei nur eine von vielen Optionen, die den europäischen Verbrauchern zur Verfügung stünden.
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Es ist nicht das erste Mal, dass die Kommission Apple wettbewerbswidrige Praktiken vorwirft. Diese Vorwürfe reichen bis ins Jahr 2015 zurück, als das Unternehmen Apple Pay auf den Markt brachte.
Mehr als 2.500 Banken in Europa nutzen Apple Pay und Apple-Smartphones machen ein Drittel des Marktes in Europa aus. Nächstes Jahr will die EU mit dem Digital Markets Act Regeln für Technologieunternehmen umsetzen.