Die italienische Wettbewerbsbehörde hat angekündigt, eine Untersuchung gegen Apple wegen der Einhaltung der Interoperabilitätsverpflichtungen gemäß dem Europäischen Gesetz über digitale Märkte eingeleitet zu haben, berichtete Reuters am Montag.
Gemäß den DMA-Regeln ist Apple verpflichtet sicherzustellen, dass andere Anbieter von Cloud-Diensten für Endverbraucher effektiv und kostenlos mit Hardware- und Softwarekomponenten zusammenarbeiten können, die über die Betriebssysteme iOS und iPadOS gesteuert werden.
Darüber hinaus sollten diese Anbieter gleichen Zugang zum firmeneigenen Cloud-Dienst iCloud haben.
In einer offiziellen Stellungnahme erklärte die italienische Behörde, es gebe Hinweise darauf, dass andere Cloud-Dienstleister nicht in der gleichen Lage wie iCloud seien, da sie offenbar keinen Zugriff auf dieselben Komponenten hätten, die für Apples Dienst verwendet oder zur Verfügung gestellt würden.
Dies ist die erste Untersuchung, die von der italienischen Regulierungsbehörde auf Grundlage des Gesetzes über digitale Märkte eingeleitet wurde, welches den nationalen Wettbewerbsbehörden das Recht einräumt, Voruntersuchungen zur Anwendung der Vorschriften durchzuführen.
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Die italienischen Behörden gaben bekannt, dass die Ergebnisse der Untersuchung an die Europäische Kommission weitergeleitet werden, die die Befugnis hat, im Rahmen der Umsetzung des DMA endgültige Entscheidungen zu treffen.
Der Fall könnte erhebliche Auswirkungen darauf haben, wie Apple den Zugang zu seinem digitalen Ökosystem gestaltet und wie der Wettbewerb zwischen Cloud-Dienstleistern auf dem europäischen Markt aussieht.
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