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Sport

Der unglaubliche Aufstieg von Jashar, dem Juwel von Luzern

Es war sehr kalt an jenen Januartagen, als Luzern auf dem Kunstrasenplatz in Kriens mit der Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 2021/22 begann. Trainer Mario Frick führte die Luzerner ans Tabellenende – und nach der schlechtesten Entwicklung in der Vereinsgeschichte musste er die Wende schaffen, um irgendwie den Verbleib in der Schweizer Fußball-Elite zu sichern.

Dies waren die unangenehmen Bedingungen, unter denen er sich für Luzern bereit zeigte. In seiner ersten Sitzung entdeckte Fick einen gewissen Ardon Jashari, der zuvor für die U21-Mannschaft gespielt hatte, jetzt aber als Profi brilliert.

„Er ist wirklich gut“, meinte der Trainer.

Frick fügte es kurz darauf der Liste hinzu. So gut, dass der Luzerner Trainer den jungen zentralen Mittelfeldspieler in die Startelf stellte und ihn nie wieder rausnahm.

Der 19-Jährige wird bald zum Anführer des Teams werden, das Mittelfeld anführen, Tore vorbereiten und sogar selbst punkten. Wie schon im ersten Duell mit Schaffhausen (2:2), das auch Luzern dazu beitrug, den Verbleib in der Schweiz zu sichern.

Innerhalb von sechs Monaten entwickelte sich Jashar vom erfahrenen Lehrling über den Profi zum Star. Unter Trainer Frick hat er sich einen Startplatz verdient und die Aussicht, in einer der fünf besten Ligen Europas zu spielen, wenn er so weitermacht.

Und der Trainer von Luzern treibt ihn voran. Frick hat Jashar für diese Ausgabe zum Vizekapitän hinter dem ehemaligen Bundesliga-Star Christian Gentner ernannt. Angesichts der Möglichkeit, dass der 36-jährige Gentner wie am Ende der letzten Saison eher auf der Bank landen könnte, ist Jashari, der am 30. Juli 20 Jahre alt wird, „de facto“ der Kapitän von Luzern auf dem Feld.

„Man kann Ardons Karriere nicht behindern“, sagt Frick.

Er ist froh, den Youngster in Luzern zu haben, nachdem er seinen Vertrag bis Sommer 2026 verlängert hat.

„Wir hoffen auf ein weiteres Jahr“, fügte Frick hinzu.

Er befürchtet nicht, dass Jashari im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer Teams stehen könnte, die Interesse an ihm bekunden.

„Dafür hat er ein sehr gutes Umfeld“, räumte der Trainer ein.

Auch die Teamkollegen Gentner und Denis Simani werden sich gut um den jungen Mann kümmern.

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