Der Leichtathletik-Weltverband hat am Donnerstag entschieden, dass bei den diesjährigen Olympischen Spielen maximal zehn russische Athleten antreten dürfen. Sie dürfen als Unabhängige kandidieren, nicht für ihren Staat.
Der russische Leichtathletikverband wurde außerdem wegen Verstößen gegen Anti-Doping-Regeln mit einer Geldstrafe von 10 Millionen US-Dollar belegt. Wird die Hälfte der Strafe nicht bis zum 1. Juli bezahlt, wird den Athleten die Teilnahme verweigert.
Im Dezember wurde Russland für vier Jahre von allen Großveranstaltungen ausgeschlossen.
„Das vom Rat verabschiedete Sanktionspaket sendet eine klare Botschaft, dass wir Regelverstöße unserer Mitgliedsverbände sehr ernst nehmen“, heißt es in einer Erklärung des Internationalen Leichtathletikverbands.
Dieser Verband kam zu dem Schluss, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausgereicht hätten, „um die Kultur der russischen Sportler zu verändern“.
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„Wir haben konsequent versucht, saubere Sportler vom korrupten System zu trennen“, heißt es in der Erklärung.
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