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Im Kosovo-Bericht der EU heißt es, dass der Prozess wegen Verbrechen und Korruption fehlt

Die Lage im Norden des Kosovo bleibt fragil, insbesondere im Hinblick auf die Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität, heißt es in einem Menschenrechtsbericht der Europäischen Union aus dem letzten Jahr.

Der Bericht befasst sich unter anderem mit dem schwierigen Umfeld für die Meinungsfreiheit, einschließlich der Angriffe gewalttätiger serbischer Demonstranten auf Journalisten während der jüngsten Spannungen im Norden.

„Der massive Rücktritt von Kosovo-Serben aus öffentlichen Institutionen und die Einrichtung von Kontrollpunkten wirkten sich negativ auf die Sicherheitslage und die Rechtsstaatlichkeit in der Nordregion aus, wo Justiz und Polizei mit stark reduzierten Kapazitäten operieren“, heißt es in dem Bericht.

Darüber hinaus beleuchtet der Bericht die wiederkehrenden Krisen im Norden und die Bemühungen der Europäischen Union, die Spannungen abzubauen.

„Im Jahr 2022 kam es wiederholt zu Krisen in den Beziehungen zwischen Kosovo und Serbien und die Lage vor Ort bleibt fragil.“ Im Jahr 2022 verabschiedeten die Parteien jedoch einen Fahrplan für die Umsetzung von Energieabkommen, einigten sich auf Reisen nur mit Personalausweis und einigten sich darauf, von weiteren Maßnahmen in Bezug auf Nummernschilder abzusehen, damit sich der Dialog auf den endgültigen Vorschlag der EU konzentrieren kann für die Normalisierung der Beziehungen“.

Das Dokument erwähnt auch die Tatsache, dass Kosovo im Jahr 2022 politische Stabilität mit einer soliden Mehrheit in der Versammlung genoss.

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Obwohl das politische Umfeld als günstig für verstärkte Bemühungen zur Stärkung der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit angesehen wird, werden die polarisierte Atmosphäre und das Fehlen eines Quorums für die Entscheidungsfindung in der Versammlung des Kosovo als Hindernisse genannt.

Der Bericht enthält auch den Antrag des Kosovo auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union und im Europarat.