Zoran Vukotić, dem sexuelle Gewalt während des Kosovo-Krieges vorgeworfen wurde, wurde zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.
Die Nachricht über den „Eid der Gerechtigkeit“ wurde von der Sprecherin des Grundgerichts in Pristina, Mirlinda Gashi, bestätigt.
Nach diesem Urteil wird auf die Freiheitsstrafe auch die Haftzeit ab dem 13. September 2022 angerechnet.
Ansonsten verkündete das Grundgericht in Prishtina am 5. Juli 2021 eine Verurteilung gegen Vukotić, wo er zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt wurde.
Die Sonderstaatsanwaltschaft der Republik Kosovo (PSRK) legte beim Berufungsgericht Berufung gegen dieses Urteil ein und forderte eine Verschärfung seiner Strafe.
Dagegen schlug Vukotićs Verteidiger, Rechtsanwalt Nebojsha Vlajić, mit einer Beschwerde vor, die Verurteilung ersten Grades aufgrund aller Berufungsgründe abzuändern und seinen Mandanten von den Anklagen freizusprechen.
ebenfalls
Der Oberste Gerichtshof bestätigt das Urteil gegen Vukotić mit 13 Jahren Haft wegen sexueller Gewalt während des Krieges
Auch die Vertreterin des Geschädigten, Shpresa Berisha, legte gegen dieses Urteil Berufung gegen die Strafentscheidung ein und machte geltend, dass alle Voraussetzungen für eine höhere Strafe gegen die oben genannte Person erfüllt seien.
Vukotić wurde beschuldigt, während des Kosovo-Krieges am 22. Mai 1999 in Zusammenarbeit mit anderen Mitglied der Polizeikräfte der Reserveeinheit des serbischen Innenministeriums gewesen zu sein und damit gegen die Regeln des humanitären Völkerrechts verstoßen zu haben Angehörige der Streitkräfte. Serbische Polizei und paramilitärische Kräfte beteiligten sich im Gebiet der Gemeinde Vushtrri an der Vertreibung der albanischen Zivilbevölkerung, indem sie physische und psychische Gewalt gegen sie verübten sowie Gewalt und andere unmenschliche Handlungen anwendeten.
Laut Anklage verübte Vukotiq sexuelle Gewalt im Rahmen eines umfassenden und systematischen Angriffs auf die Frau albanischer Staatsangehörigkeit.
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