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CHRONIK

In der Schweiz droht dem Kosovaren eine Haftstrafe, nachdem er versucht hat, eine Tankstelle mit einer Handgranate auszurauben

Handgranate

Foto: Illustration

Einem 32-jährigen Kosovaren in der Schweiz droht eine Haftstrafe und auch die Abschiebung aus dem Schweizer Staat, nachdem ihm vorgeworfen wird, im August 2020 versucht zu haben, eine Tankstelle auszurauben, indem er die Verkäuferin mit einer Handgranate bedrohte, berichtet die Zeitung. „Blick“.

Der Kosovare hatte zunächst um eine Zigarette gebeten und dann den Verkäufer gedrängt, die Kasse zu öffnen.

Am Ende verließ er die Tankstelle, ohne etwas mitgenommen zu haben.

Laut der „Berner-Zeitung“ dauerte es nicht lange, bis die Schweizer Behörden den Täter fanden. Und drei Monate nach dem Raubversuch führte die Schweizer Polizei eine Razzia durch und fand die Handgranate im Haus des Kosovaren.

Tatsächlich gelang es der Polizei, den Kosovaren dank eines Hutes, den sie in der Nähe des Tatorts gefunden hatte, zu finden. Darin wurden Spuren kosovarischer DNA gefunden.

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Der Hut war auch auf Aufnahmen von der Tankstelle aus zu sehen.

Diese Woche erschien der Kosovare vor dem Landgericht Bern.

Gleich zu Beginn des Prozesses gab es eine Überraschung. Der Angeklagte gab seine Schuld zu und äußerte sich ausführlich.

Er hat gezeigt, dass er damals finanzielle und psychische Probleme hatte.

„Ich habe sogar an Selbstmord gedacht“, sagte der Kosovare vor Gericht.

Er sagt, er bereue es, seine Schuld nicht sofort eingestanden zu haben.

Aus dem Grund, warum er die Tankstelle verließ, ohne einen Bus zu nehmen. Er sagte, die Angst, die er beim Verkäufer sah, habe ihn dazu gebracht, sich zurückzuziehen.

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„Als ich sah, wie diese Frau zitterte, fühlte ich mich unwohl und ging“, sagte er.

Da die Schachtel geöffnet war, hatte er dies nicht bemerkt.

Und als er gefragt wurde, woher er die Handgranate habe, sagte er, es sei ein Souvenir, das ihm vor zwei Jahren geschenkt worden sei. Er sagte nicht, von wem.

Die Staatsanwaltschaft hat für den Kosovaren eine Gefängnisstrafe von 44 Monaten und eine Ausweisung aus der Schweiz beantragt, die ihm die Einreise für acht Jahre verweigert.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, es handele sich um einen schwerwiegenden Fall.

„Die Situation war sehr gefährlich“, sagte die Staatsanwaltschaft.

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Die Verteidigung hat eine mildere Strafe gefordert. Er forderte eine Gefängnisstrafe von 12 Monaten, sagte aber, dass die Abschiebung aus der Schweiz übertrieben sei, da der 32-Jährige seit 20 Jahren in der Schweiz lebe und immer gut integriert sei.

Es wird erwartet, dass das Gericht diese Woche eine Entscheidung fällt.