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CHRONIK

Ein Kosovare in der Schweiz hat einen Priester betrogen und bis zu 100 Franken erbeutet

Einem Kosovaren in der Schweiz wird vorgeworfen, im Laufe der Jahre einen Priester mit unterschiedlichen Geschichten betrogen und dabei bis zu 100 Schweizer Franken ausgebeutet zu haben, heißt es "Zentralplus.ch".

Der Pfarrer des Klosters Zug hatte immer geholfen.

Der Kosovare kam immer wieder mit Geschichten, in denen er um Geld bat. Manchmal für eine Operation, manchmal für die Ausbildung der Tochter, manchmal sogar für den Kauf von Lebensmitteln. Im Laufe der Jahre stellte sich heraus, dass es sich dabei alles um Betrug handelte.

Der 43-jährige Kosovare, Mechaniker, hatte das Kloster Zug von 2017 bis 2020 regelmäßig besucht. Er erzählte von der Tragödie in seiner Familie und seinem Bedarf an Hilfe. Das berührte den 85-jährigen Priester. Insgesamt half er mit 100 Franken, während er 27 Mal den vollen Betrag spendete.

„Der Priester vertraute dem Kosovaren, als wäre er sein eigener Sohn. Er spendete im Laufe der Jahre 27 Mal Geld, bis er eine Summe von 100 Franken erreichte. Nachdem er seine Ersparnisse ausgegeben hatte, nahm er auch Kredite von Freunden auf, um der Familie zu helfen“, schreibt „Zentralplus.ch“.

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Zu den Notfällen, die der Kosovare erwähnte, gehörte auch der Mangel an Geld für Kontrolluntersuchungen seiner Frau, bei der der Verdacht besteht, dass sie an Krebs erkrankt ist. Dann teilte er ihm mit, dass seine Frau gestorben sei, während der Priester auch die Kosten für die Beerdigung übernommen habe. Er bezahlte auch den Krankenhausaufenthalt oder sogar die Ausbildung der Tochter des Angeklagten.

„Er wusste genau, wie er seinen Vater manipulieren und unter Druck setzen konnte, um mehr davon zu profitieren“, heißt es in der Anklageschrift der Zuger Staatsanwaltschaft, die eine Gefängnisstrafe beantragte.

Der Priester konnte die Geschichten nicht bestätigen und der Mechaniker legte ihm oft falsche schriftliche Dokumente über die Ereignisse vor.

Der Priester wurde sogar von der Caritas gewarnt. Nachdem der Priester die Warnsignale ignoriert hatte, schlug die Anklage eine niedrigere Strafe für den Angeklagten vor, da der Betrug durch das Opfer selbst gefördert wurde.

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Die Staatsanwaltschaft forderte die Zahlung einer Geldstrafe von 180 Tagen, da der Angeklagte jedoch weder über ausreichende Einkünfte noch über Ersparnisse oder einen dauerhaften Entscheid in der Schweiz verfügt, kann dies nicht erfolgen.

Daher müsste der Mechaniker laut Anklage zu 180 Tagen Gefängnis verurteilt werden. Diese Strafe muss er verbüßen, wenn er innerhalb von 5 Jahren eine Straftat begeht. Der Kosovare hat jedoch eine Entschädigung für 69 Tage Haft erhalten.