Albian Hajdari konnte das Spiel Kosovos gegen die Türkei am Dienstag nicht beenden. Er erlitt eine Platzwunde hinter dem Ohr und musste in der 80. Minute ausgewechselt werden.
Der 22-jährige Verteidiger könnte jedoch bereits am Samstag wieder auf dem Platz stehen, wie Hoffenheims Trainer Christian Ilzer am Freitag auf einer Pressekonferenz bekannt gab. Hajdari könnte also zurückkehren, obwohl seine Kopfverletzung mit 16 Stichen genäht werden musste.
In der Bundesliga empfängt Hoffenheim um 15:30 Uhr Mainz. Mainz präsentiert sich in Topform, und es wird erwartet, dass die Partie für Hoffenheim eine Herausforderung wird. Nach der 0:5-Niederlage gegen Leipzig am 20. März will die Mannschaft, die mit drei Vertretern antritt, eine Reaktion zeigen. Die mögliche Rückkehr von Hajdar ist eine sehr gute Nachricht.
Ilzner sprach über die „16 Fünfer“ und die sehr gute medizinische Versorgung von Hajdar. Er sagte, der Verteidiger habe auch teilweise am Freitagtraining teilgenommen.
„Letztendlich besteht die Möglichkeit, dass er Teil des Teams sein wird“, sagte Ilzner.
Leon Avdullahu fehlte Kosovo im Spiel gegen die Türkei schmerzlich. Sein letztes Spiel für Hoffenheim bestritt er am 14. März. Er hatte sich wenige Tage vor dem Trainingslager Kosovos verletzt, doch die jüngsten Anzeichen sind positiv. Der Mittelfeldspieler könnte daher auch am Samstag wieder im Kader stehen.
„Leoni hat ebenfalls hervorragende Fortschritte gemacht. Er hat erstmals wieder am Mannschaftstraining teilgenommen. Wir sind zuversichtlich, dass er sich schneller als erwartet erholen wird und morgen wieder ins Team zurückkehren kann“, fügte Ilzer hinzu.
ebenfalls
Welche Verletzung erlitt Hajdari?
Fisnik Asllani, der Kosovo-Stürmer, spielt ebenfalls für Hoffenheim.
„Alle Spieler haben auf dem Platz ihr Bestes für ihre Länder gegeben. Man kann nicht immer gewinnen, aber Fisnik und Albiani können sich keine Vorwürfe machen“, sagte Ilzer in seiner Analyse des kosovarischen Weges.
Hoffenheim belegt mit 50 Punkten den fünften Platz in der Bundesliga und kämpft um die Champions-League-Qualifikation. Die drei Albaner gehören zu den wichtigsten Spielern der Mannschaft.