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DIE WELT

Starkes Erdbeben in Marokko, über 600 Tote

Bei einem starken Erdbeben im marokkanischen Atlasgebirge sind Hunderte Menschen ums Leben gekommen, in mehreren Städten stürzten Gebäude ein und Menschen flohen aus ihren Häusern.

Einwohner von Marrakesch, der dem Epizentrum am nächsten gelegenen Großstadt, sagten, in der Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, seien mehrere Gebäude eingestürzt, und das lokale Fernsehen zeigte Bilder eines eingestürzten Moschee-Minaretts mit im Boden liegenden Trümmern Erdbeben ereignete sich, berichtete der Guardian. 

Das marokkanische Innenministerium teilte am frühen Samstag mit, dass in den Provinzen in der Nähe des Epizentrums mindestens 600 Menschen gestorben seien. Außerdem wurden Hunderte Verletzte zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Ein örtlicher Beamter sagte, die meisten Todesfälle ereigneten sich in schwer zugänglichen Berggebieten.

Das geophysikalische Zentrum Marokkos sagte, das Erdbeben habe das Ighil-Gebiet des Atlas mit einer Stärke von 6.8 getroffen.