Skopje, 31. Januar – Die NATO wird Mazedonien nach der Einigung über den Streit um den Namen eine Einladung zur Mitgliedschaft im Atlantischen Bündnis senden, erklärte der Generalsekretär des Bündnisses, Jens Stoltenberg, gegenüber der serbischen Tageszeitung „Politika“, berichtet ATSH.
Er konzentrierte sich auf seinen Besuch in Skopje und seine Hoffnungen auf eine NATO-Mitgliedschaft, nachdem er über die Sicherheitslage in der Welt und auf dem Balkan gesprochen hatte.
„Das Bündnis ist weiterhin bestrebt, Mazedonien auf seinem Weg zur NATO-Mitgliedschaft zu unterstützen, und wir wünschen dem Land, dass es in dieser Richtung Erfolg hat“, betonte er und fügte hinzu, dass es einen positiven Impuls für die Namensfrage gebe.
„Ich freue mich, diesen Monat Skopje besucht zu haben. „Wir sind weiterhin bestrebt, das Land auf dem Weg zur NATO-Mitgliedschaft zu unterstützen und wünschen ihm, dass es auf diesem Weg Erfolg hat“, betonte er.
„Die Alliierten kamen überein, dass die NATO nach einer gemeinsam vereinbarten Lösung der Namensfrage innerhalb der Vereinten Nationen eine Einladung zur Mitgliedschaft im Bündnis verschicken sollte. „Wir haben schon vor einiger Zeit einen positiven Impuls für die Namensfrage gesehen“, betonte Stoltenberg.
Stoltenberg betonte, dass das Engagement der Regierung für Reformen auch für die NATO wichtig sei.
„Während meines Besuchs habe ich die Regierung ermutigt, die Umsetzung von Reformen fortzusetzen, die den Rechtsstaat und die demokratischen Institutionen stärken werden. „Ich habe auch alle politischen Parteien und sonstigen Beteiligten im Land ermutigt, den offenen und konstruktiven Dialog fortzusetzen“, betonte Stoltenberg.
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Bezüglich der Sicherheitslage im Westbalkan kam der NATO-Generalsekretär zu dem Schluss, dass es sich hierbei um eine Region von strategischer Bedeutung für das Bündnis handele.
„Wir engagieren uns weiterhin voll und ganz, da dies zur Stabilität in der Region beiträgt.“ Wir sehen die Zukunft der Region in der euroatlantischen Zusammenarbeit und der Integration derjenigen, die dies wollen. Jedes Volk hat das Recht, über seine Zukunft zu entscheiden und politische und sicherheitspolitische Maßnahmen zu wählen. „Das ist das Hauptprinzip der europäischen Sicherheit, das ist das Prinzip, das auch Russland unterzeichnet hat und respektieren muss“, betonte Stoltenberg.
Laut Stoltenberg ist die NATO bestrebt, die Partnerschaft mit Serbien zu stärken und dabei deren Neutralitätspolitik voll und ganz zu respektieren.
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