Der britische Premierminister Keir Starmer flog am Montag nach Brüssel, um an einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union teilzunehmen. Dies war das erste Mal seit dem Brexit, dass ein britischer Premierminister dies tat.
Starmer wird in der EU-Hauptstadt Gespräche führen, bei denen es um die Verteidigungs- und Sicherheitszusammenarbeit geht, und er wird auch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte zusammentreffen, berichtete die BBC.
Der britische Premierminister erwägt, an diesem Treffen teilzunehmen, um die Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union zu normalisieren.
Die Regierung hat zugesagt, dass das Vereinigte Königreich weder dem EU-Binnenmarkt noch der Zollunion wieder beitreten werde und sich auch nicht zur Freizügigkeit verpflichten werde.
Doch die britischen Minister wollen in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit, Kriminalität und Handel ein besseres Verhältnis.
Sie hoffen, dieses Problem bis zum Frühjahr zu lösen und es auf einem Gipfeltreffen zwischen Großbritannien und der EU, möglicherweise im April oder Mai, abzuschließen.
Die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union treffen sich zu einer sogenannten „informellen Klausur“ im Palais d'Egmont in Brüssel, einem Palast aus dem 16. Jahrhundert im Herzen der belgischen Hauptstadt.
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Hintergrund des Treffens scheinen der anhaltende Krieg in der Ukraine und Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus zu sein.
Die EU erkennt an, dass sie mehr Verantwortung für ihre eigene Verteidigung übernehmen muss – eine wichtige und wiederholte Forderung von Präsident Trump, der der Union mit Importzöllen droht.
Nach dem Besuch in Brüssel am Montag wird Premierminister Starmer in den kommenden Wochen in den USA empfangen.