Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und die Sozialdemokratische Partei haben Verhandlungen zur Bildung einer neuen Regierungskoalition aufgenommen, mit dem Ziel einer dritten Amtszeit, trotz der schweren Niederlage, die ihre Regierung bei den Wahlen am Dienstag erlitten hat.
Frederiksen reichte am Mittwoch ihren Rücktritt beim dänischen König ein, nachdem klar geworden war, dass ihre Koalition mit der zentristischen Partei der Moderaten und den rechtsliberalen Kräften keine Mehrheit mehr zur Regierung hatte.
Analysten zufolge spiegelt das Wahlergebnis die Unzufriedenheit der Bürger mit den steigenden Lebenshaltungskosten und die Regierungsmüdigkeit nach sieben Jahren wider.
Viele Dänen loben Frederiksen jedoch für ihre entschiedene Haltung gegenüber US-Präsident Donald Trump, insbesondere im Hinblick auf seine Äußerungen zur Annexion Grönlands.
Die Gespräche zur Regierungsbildung dürften schwierig werden, da das dänische Parlament aus 12 Parteien besteht und daher ein breiter Konsens zwischen vielen politischen Kräften erzielt werden muss.
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