In ihrer möglicherweise letzten Rede vor dem Deutschen Bundestag warnte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass der Kampf gegen die Pandemie ein zentrales Diskussionsthema unter den Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union sein werde.
Obwohl Merkel darauf hinwies, dass die Zahl der Coronavirus-Infektionen weiterhin sinke, während die Impfkampagne ein hohes Niveau erreiche, warnte sie, dass sich Europa auf einer sehr dünnen Eisschicht bewege.
Aus diesem Grund rief sie zu besonderer Wachsamkeit gegenüber der Delta-Variante des Coronavirus auf.
Sie sagte, die Pandemie sei noch nicht vorbei, insbesondere in den ärmsten Ländern der Welt. Gesundheitsbehörden der Europäischen Union prognostizierten am Donnerstag, dass die Delta-Variante bis Ende August für 90 Prozent aller Neuinfektionen in Europa verantwortlich sein wird.
Diese Vorhersage hat die Notwendigkeit hervorgehoben, so viele Menschen wie möglich zu impfen.
Unterdessen übte Deutschland, ein Land, in dem die neue Variante für 15 Prozent der Neuinfektionen verantwortlich ist, Druck auf die EU-Länder aus, sich auf die Quarantäne von Reisenden aus Ländern zu einigen, in denen gefährliche Varianten des Coronavirus vorherrschen.
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