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DIE WELT

„Wir haben es mit einem islamistischen Anschlag zu tun“, sagte der deutsche Minister, nachdem ein Auto in die Berliner Pride-Veranstaltung gerast war.

Gjermani

Foto: Associated Press

Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt sagte am Sonntag, der Autoanschlag auf die Berliner Pride-Parade am Samstagabend deute darauf hin, dass es sich um einen islamistischen Anschlag handele.

„Alles, was wir hier sehen, deutet darauf hin, dass es sich um einen islamistischen Angriff handelt“, sagte Dobrindt gegenüber Reportern.

Er sagte, der Verdächtige sei auf der Flucht und eine große Anzahl von Berliner Polizisten und Bundespolizisten arbeite daran, ihn zu finden.

Der Minister sagte außerdem, dass es 29 Verletzte gebe, gegenüber zunächst gemeldeten 16. 

Dobrindt erklärte außerdem, dass „der Verdächtige eine Reihe von Straftaten begangen habe, zuvor radikalisiert worden sei und als Teil des islamistischen Umfelds bekannt sei.“

Seinen Angaben zufolge handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen deutschen Staatsbürger libanesischer Herkunft. Er gibt an, der Verdächtige sei 2004 in Deutschland geboren und seine Mutter habe 2002 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.

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