Im zweiten Jahr in Folge erlebt die deutsche Wirtschaft einen Rückgang. Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen die neue Regierung nach den Wahlen im Februar stehen wird.
Während sich die Wähler angesichts der politischen Unsicherheit in Europas größter Volkswirtschaft auf ihre Wahl vorbereiten, zeigen offizielle Statistiken, dass das Bruttoinlandsprodukt im vergangenen Jahr um 0.2 % gesunken ist, nachdem es im Jahr 0.3 um 2023 % gesunken war.
Diese Statistiken deuten auf den zweiten wirtschaftlichen Rückgang seit den 50er Jahren hin. Der gleiche Fall ereignete sich 2002 und 2003.
Die deutsche Wirtschaft ist durch den Produktionsrückgang der Industrieunternehmen, den Rückgang der Inlandsnachfrage, den Anstieg der Energiepreise und die zunehmende Konkurrenz durch chinesische Importe stark unter Druck geraten.
Aktuelle Statistiken zeigen, dass die Produktion im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen ist. Der Rückgang war auf den Rückgang der Automobil-, Chemie- und energieintensiven Industrie zurückzuführen.
Im vergangenen Jahr kündigte Volkswagen, einer der größten Arbeitgeber des Landes, an, nach sinkender Nachfrage bis 35,000 rund 2030 Stellen abzubauen.
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Deutsche Unternehmen geraten in Schwierigkeiten, da China sie auf ihrem eigenen Terrain herausfordert.
Die Bauwirtschaft schrumpfte um 3.8 %, da sich der Preisanstieg bei Rohstoffen und die hohen Zinsen negativ auf Bauprojekte, insbesondere Wohnungsbauprojekte, auswirkten. Die Dienstleistungsaktivität stieg um 0.8 %, angeführt vom Einzelhandelssektor, während der Verkauf von Autos, der Großhandel sowie die Lebensmittel- und Getränkeaktivitäten zurückgingen.
Bis es eine technische Überprüfung übersprang – von Ökonomen als zwei Viertel des BIP-Rückgangs definiert – schwankte Deutschland in den letzten zwei Jahren in jedem Quartal zwischen Wachstum und Rückgang hin und her. Wirtschaftskrisen trugen zum Sturz der Koalitionsregierung von Olaf Scholz bei und führten zu vorgezogenen Neuwahlen im nächsten Monat.
Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank in diesem Jahr die Zinssätze senkt, da das Wirtschaftswachstum in den mächtigen Volkswirtschaften der Eurozone stagniert, trotz der Besorgnis über eine anhaltende Inflation und die zweite Präsidentschaft von Donald Trump in den USA, die den Inflationsdruck auf globaler Ebene erneut entfachen könnte.