Berlin, 12. Februar – Der Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer dürfte dazu führen, dass die Christlich-Demokratische Union (CDU) wieder in den Händen von Männern bleibt, deren neue Vorsitzende ihre Kandidatur für das Kanzleramt vorantreiben dürfte, indem sie die Ambitionen und Ideen von Annegret Kramp-Karrenbauer zurückweist AKK.
Kanzlerin Angela Merkel, ohne Erben, kämpft mit Worten ums Überleben, die wieder einmal wie eine Warnung klingen.
„Alternative für Deutschland (AfD) will die Demokratie zerstören, will sie untergraben“, erklärte die Kanzlerin vor der Fraktion und sorgte damit dafür, dass die Konservativen geeint, geschlossen und auf Distanz zu den Ultrarechten blieben.
„Es ist äußerst schwierig, in einem gesellschaftlichen Flügel bekanntermaßen konservative und eher ökologisch orientierte Werte zusammenzuhalten“, erklärte Merkel.
Aber schon vorher war die Koalition nicht einfach und die Kanzlerin warnt davor, der Idee von AKK zu folgen, eine starke Koalition zu haben, in der sich wirklich alle Strömungen zu Hause fühlen.
Nach 14 Jahren an der Spitze des Landes ist nicht klar, ob die CDU-CSU-Koalition nach der Abstimmung 2021 an der Regierung sein wird./ANSA
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