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DIE WELT

Das Rennen um Merkels Nachfolge beginnt

Foto: Reuters

Friedrich Merz, ein überzeugter Gegner der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, hat am Dienstag einen Neuanfang für die Christlich-Demokratische Partei (CDU) versprochen und muss sich im Rennen um die Führung der Partei zwei Rivalen stellen: Deutschlands wichtigster Konservativer.

Die CDU plant, bei der Versammlung am 25. April einen neuen Vorsitzenden zu wählen, in der Hoffnung, eine Krise zu überwinden, in der die Macht offenbar verloren geht.

Nachdem Merkel, eine im kommunistischen Osten aufgewachsene vierfache Kanzlerin, die Barrieren in der traditionellen CDU durchbrochen hat, sind drei Männer im Alter von fünfzig und sechs Jahren, alle aus demselben Bundesland in der Bundesrepublik Deutschland, die einzigen Kandidaten, die bisher die Führung übernehmen wollen dieser Partei.

„Heute haben wir die Möglichkeit einer Kontinuität auf der einen Seite und eines Neuanfangs auf der anderen Seite vor uns“, sagte Friedrich Merz, der von Experten als Favorit gilt, berichtet Reuters, wie Koha.net übermittelt.

Merz (64) verlor das Rennen bei der CDU-Spitzenwahl 2018 gegen Merkels Favoritin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Vor zwei Wochen hatte Kramp-Karrenbauer nach der gegen sie gerichteten Kritik erklärt, sie habe nicht die Absicht, Merkels Nachfolge anzutreten.

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Merz‘ Rivale um den Parteivorsitz ist Armin Laschet, Ministerpräsident des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Deutschlands, der sich dem Rennen mit überraschender Unterstützung von Gesundheitsminister Jens Spahn angeschlossen hat, obwohl letzterer voraussichtlich allein antreten würde.

Dritter Kandidat ist Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags.