Die Hongkonger Polizei hat 47 Unabhängigkeitsaktivisten mit der Begründung festgenommen, sie hätten gegen die Regierung verstoßen. Ihre Festnahme erfolgte auf der Grundlage des umstrittenen Gesetzes zur territorialen Sicherheit Hongkongs, das China vor einem Jahr verabschiedet hatte.
Peking hat das Gesetz verabschiedet, das jeden Aufstand und jede Unabhängigkeitsbewegung bestraft, mit der Begründung, dies sei für die Stabilität des Landes notwendig. Kritiker sagten, das Gesetz habe abweichende Meinungen zum Schweigen gebracht und Hongkong seiner Autonomie beraubt.
Das Gesetz wurde nach einer Reihe von Massenprotesten im Jahr 2019 verabschiedet. Chinesische und Hongkonger Behörden argumentierten, das Hauptziel der Proteste sei der Sturz der Regierung gewesen. Am Montag sollen 39 Männer und acht Frauen im Alter von 23 bis 64 Jahren vor Gericht erscheinen.
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