Ford Motor ruft in den USA fast 1.1 Millionen Fahrzeuge zurück, weil Rückfahrkameras aufgrund eines Softwareproblems möglicherweise keine Bilder anzeigen und dadurch das Unfallrisiko erhöhen, berichtete Reuters am Mittwoch.
Wie der US-Autobauer mitteilte, betrifft der Rückruf bestimmte Modelle vom Typ Bronco, F-150 und Edge der Baujahre 2021 bis 2024 sowie Escape, Corsair, F-250, F-350, F-450, F-550 und F-600 der Baujahre 2023 bis 2024.
Ein Softwareproblem kann dazu führen, dass das Bild der Rückkamera verzögert ist, einfriert oder nicht angezeigt wird.
Im April führte Ford in den USA zwei weitere Rückrufaktionen wegen Problemen mit Rückfahrkameras durch, die insgesamt rund 289,000 Fahrzeuge betrafen.
Bei beiden Rückrufen wird der Autohersteller die Rückfahrkameras austauschen.
Im November akzeptierte Ford eine Geldstrafe in Höhe von 165 Millionen Dollar, nachdem eine Untersuchung ergeben hatte, dass der Autohersteller es versäumt hatte, Fahrzeuge mit defekten Rückfahrkameras rechtzeitig zurückzurufen.
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