Die Republik Kosovo sollte das Freihandelsabkommen mit den Ländern des Westbalkans, bekannt als CEFTA, neu verhandeln, da Kosovo seit seiner Unterzeichnung nicht mit den Mitgliedsländern dieses Abkommens gleich behandelt wird, sagen ehemalige Beamte der kosovarischen Regierung und Experten zu wirtschaftlichen Themen.
Ihnen zufolge wurde dieses Abkommen zur falschen Zeit unterzeichnet und in den meisten Fällen hat dieses Abkommen der Wirtschaft des Kosovo geschadet.
Die damaligen Ergebnisse des Abkommens waren nur im politischen und nicht im wirtschaftlichen Aspekt. Was den Handelsaustausch des Kosovo mit dem CEFTA-Block betrifft, weist das Kosovo ein schlechtes Verhältnis zwischen Export und Import auf.
Die Daten der Kosovo-Statistikbehörde zeigen, dass der Import von Waren aus den CEFTA-Mitgliedsländern im vergangenen Jahr über 856 Millionen Euro betrug, während der Export von Kosovo-Waren in die Mitgliedsländer dieses Abkommens in diesem Jahr 183 Millionen Euro betrug.
In diesem Mechanismus sind neben Kosovo weitere Mitglieder: Albanien, Mazedonien, Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina und Moldawien.
Der ehemalige Minister für Handel und Industrie, Bajram Hasani, sagte gegenüber Radio Free Europe, dass die aktuelle Situation für Kosovo sehr günstig sei, sich aus diesem Mechanismus zurückzuziehen und dann neu zu verhandeln. Der Grund dafür, so der ehemalige Minister, sei, dass Kosovo in diesem Mechanismus immer noch als UNMIK und nicht als Republik Kosovo vertreten sei.
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Neuverhandlung von CEFTA als Lösung
Sogar Ismet Mulaj, ein Experte für Wirtschaftsfragen, sagt, dass Kosovo aus politischen und wirtschaftlichen Gründen dieses Abkommen neu verhandeln sollte.
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