Die Mitglieder der Kommission für Gesetzgebung, Mandate, Immunitäten, die Geschäftsordnung der Versammlung und die Aufsicht über die Antikorruptionsbehörde unter dem Vorsitz von Albulena Haxhiu, Vorsitzende, Hajdar Beqa und Bahri Shabani, stellvertretende Vorsitzende, sowie die Mitglieder: Korab Sejdiu und Bilall Sherifi kandidieren für einen offiziellen Besuch in Kroatien (26.-27. März).
Bei dieser Gelegenheit besuchten die Abgeordneten das Büro der Staatsanwaltschaft Kroatiens für die Prävention der organisierten Kriminalität USKOK. Die Delegation wurde von Dinko Cvitan, dem Generalstaatsanwalt des Staates Kroatien, empfangen.
Bei diesem Treffen wurden die Arbeitsweise des USKOK und die Zuständigkeiten im Verhältnis zu anderen Staatsanwaltschaften besprochen. Außerdem wurden sie über die Versetzung von Staatsanwälten, die Leistung, die von dieser Institution untersuchten und gewonnenen Fälle usw. informiert. Inzwischen wurde klargestellt, dass USKOK auf die Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität spezialisiert ist, seinen Sitz in Zagreb hat und für das gesamte Gebiet der Republik Kroatien zuständig ist.
Anschließend traf sich die Delegation der Versammlung der Republik Kosovo unter dem Vorsitz von Zhelko Jovanović auch mit Vertretern des Nationalrats zur Überwachung der Umsetzung der Antikorruptionsstrategie. Während dieser Sitzung wurde die Rolle des Rates bei der Überwachung der Umsetzung der Strategie und des Aktionsplans erörtert. Auch die Zusammensetzung des Rates wurde geklärt. Demnach besteht der Nationalrat aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und neun Mitgliedern, Parlamentariern, Arbeitgebervertretern, Vertretern von Gewerkschaften und Nichtregierungsvertretern, die sich mit Korruptionsfragen befassen, Vertretern der akademischen Gesellschaft, Fachleuten und Vertretern der Medien.
Sie betonten, dass der Vorsitzende des Nationalrats aus der Mitte der Oppositionsvertreter gewählt werde.
Vier Mitglieder des Nationalrates werden aus der Mitte der Abgeordneten gewählt, die über eine parlamentarische Mehrheit verfügen, und zwei aus den Vertretern der parlamentarischen Minderheitsopposition.
Während die Mitglieder aus den Reihen der Arbeitgeber, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, die sich mit der Problematik der Korruption befassen, der akademischen Gemeinschaft, Experten und den Medien stammen, wurde klargestellt, dass sie auf der Grundlage einer Öffentlichkeit ein Mitglied für den Nationalrat vorschlagen Anruf.
Darüber hinaus wurde auch die Rolle dieses Rates im Strategieüberwachungsprozess auf lokaler und zentraler Ebene erörtert.