Der Direktor der regionalen Polizeidirektion in Pristina, Basri Shabani, erklärte, dass seit dem Jahr 2000 über 3 Menschen auf den Straßen des Kosovo infolge von Verkehrsunfällen ums Leben gekommen seien.
Shabani äußerte sich am Mittwoch anlässlich der Vorstellung des jährlichen Arbeitsberichts der Regionalpolizei von Pristina.
Seinen Angaben zufolge hat es im vergangenen Jahr einen Anstieg der tödlichen Verkehrsunfälle gegeben, nicht nur in Pristina, sondern im gesamten Kosovo.
„Im vergangenen Jahr verzeichneten wir einen Anstieg der Verkehrstoten. Von 89 Todesfällen im Jahr 2024 hat die Zahl die 100er-Marke überschritten. Seit dem Jahr 2000 hat Kosovo über 3.111 Menschenleben im Straßenverkehr verloren. Das ist eine sehr hohe Zahl, und die Verkehrssicherheit wird eine unserer Hauptprioritäten sein“, sagte Shabani laut EO.
Er betonte, dass die Kosovo-Polizei diese Herausforderung nicht allein bewältigen könne, sondern eine enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden, dem Infrastrukturministerium und der Gesellschaft im Allgemeinen benötige, insbesondere im Hinblick auf die Sensibilisierung der Bürger.
„Dafür ist ein gemeinsames Engagement erforderlich, von der Sensibilisierung der Bürger für den Prozess des Erwerbs eines Führerscheins bis hin zu verstärkten Polizeikontrollen im Straßenverkehr“, sagte er.
Shabani erwähnte auch mehrere Faktoren, die seiner Meinung nach zu den zunehmenden Verkehrsproblemen beigetragen haben, darunter die große Zahl von Bürgern, die im vergangenen Jahr im Kosovo gereist sind.
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In diesem Jahr starben 101 Menschen bei Verkehrsunfällen.
„Einer der Hauptfaktoren war der starke Zustrom von Menschen nach Kosovo. Wir haben einen Anstieg von Millionen von Besuchern verzeichnet, etwa zwei bis drei Millionen Menschen. Auch die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge und Führerscheine hat deutlich zugenommen“, sagte er.
Laut Statistiken der Kosovo-Polizei gab es im Jahr 2011 rund 400 Führerscheine im Land, heute sind es rund 900.
Während der Präsentation des Berichts wurde hervorgehoben, dass in der Region Pristina die Fälle von Mord, Raub, schwerem Diebstahl sowie häuslicher Gewalt zurückgegangen sind.