Das Universitätsklinikum hat über 200 Euro in medizinische Geräte und Materialien für die assistierte Befruchtung investiert, obwohl die Bereitstellung noch nicht begonnen hat, obwohl sie seit Dezember letzten Jahres versprochen wurde. Weder die UCCK noch das Gesundheitsministerium lieferten Erklärungen für die bisherige Verzögerung bei der Inbetriebnahme dieser Dienstleistung in der öffentlichen Einrichtung, die im privaten Sektor zwischen 3 und 4 Euro kostet.
Von Januar bis Juli dieses Jahres hat das Universitätsklinikum 200 Euro für den Kauf von medizinischem Material und Ausrüstung für die Abteilung für künstliche Befruchtung ausgegeben. Acht Monate nach ihrer Zusage wurde mit der Umsetzung dieser Dienstleistung noch nicht einmal begonnen.
Im März beauftragte die UCCK die Lieferung von 69 Produkten für das Labor für künstliche Befruchtung im Wert von 87 Euro. Im Juni kaufte sie für den Bedarf dieser Abteilung einen 913-Liter-Heizkessel für 300 Euro. Im selben Monat beauftragte sie ein Unternehmen für 887 Euro mit der Wartung und Instandhaltung der Klima- und Lüftungsanlage sowie der Filterversorgung der IVF-Abteilung der Gynäkologischen Klinik.
Die medizinisch unterstützte Fruchtbarkeit wurde Ende Dezember letzten Jahres vom Gesundheitsministerium als neuer Dienst der UCCK eingeführt und es gab bereits zuvor Zusagen, diesen Dienst in der öffentlichen Gesundheitseinrichtung anzubieten.
„Wann geht es los? Noch in diesem Jahr. Also Anfang Dezember, in den ersten beiden Dezemberwochen. Die Ausrüstung ist auch schon da.“ Minister Vitia hatte den 13. November 2024 zugesagt.
Das Gesundheitsministerium gab keine Auskunft über die Gründe für die Verzögerung bei der Einführung der IVF-Behandlung an der UCCK.
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Für den Service, der noch nicht angeboten wurde, hat KOHA erfahren, dass sich mehr als 500 Paare bei QKUK vorgestellt haben.
Einer der Gründe für die Verzögerung liegt darin, dass es UCCK nicht gelungen ist, sechs weitere Medikamente zu beschaffen, die den Körper im Rahmen einer Unfruchtbarkeitsbehandlung auf eine Schwangerschaft vorbereiten.
Die Ausschreibung für ihren Kauf im Wert von 183 Euro wurde Ende Februar mangels Geboten abgesagt.
UCCK antwortete nicht auf die Fragen von KOHA, warum dieser Dienst nicht rechtzeitig gestartet wurde, wie viele Medikamente knapp sind und wie die Auftragsvergabe in einer Situation geplant ist, in der es keine Bieter gibt.
Eine medizinisch unterstützte Befruchtung in privaten Einrichtungen kostet zwischen 3 und 4 Euro.
Bei UCCK wird dieser Service die ersten beiden Male kostenlos angeboten, danach beträgt der Preis pro Eingriff 670 Euro.
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Für die Durchführung einer IVF-Behandlung am UCCK fehlen 11 Medikamente.
Dieser Prozess wird in privaten Krankenhäusern und Kliniken sowie von Gynäkologen der UCCK durchgeführt. Laut den Ärztelisten von KOHA arbeiten mindestens zehn der in der Gynäkologischen Klinik tätigen Ärzte auch in privaten Einrichtungen, die assistierte Reproduktion durchführen.
In privaten Einrichtungen wurde die IVF bislang auf Grundlage der Verwaltungsanweisung aus dem Jahr 2013 durchgeführt, während der Gesetzentwurf zur künstlichen Befruchtung aufgrund des Widerstands sogar von Abgeordneten der größten Regierungspartei im Parlament mehrmals abgelehnt wurde.