Der amtierende Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Valdrin Lluka, war heute Teil der viertägigen Konferenz „Woche für nachhaltige Entwicklung des Kosovo“, die in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, der deutschen Regierung, der Balkan Green Foundation und INDEP organisiert wird Hauptziel ist es, Experten aus den Bereichen Energie und Umwelt zusammenzubringen, um die Zukunft des Landes in diesen Bereichen zu diskutieren.
Laut der Pressemitteilung von MZE sagte Lluka, dass Kosovo ein enormes Potenzial für erneuerbare Energien habe. Im nächsten Jahr sollen über zwei separate Plattformen über 200 MW Solarstrom geliefert werden. Er wies auch darauf hin, dass neben der Möglichkeit der kommerziellen Stromerzeugung das Potenzial für die Eigenverbrauchserzeugung sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen noch größer sei.
„Bürger sind keine Verbraucher mehr, sondern Energielieferanten. Jedes Dach des Hauses bietet ein enormes Potenzial zur Stromerzeugung für den Eigenverbrauch. „Heute unterstützt die kosovarische Gesetzgebung die Möglichkeit, überschüssige Energie im Verteilungsnetz zu deponieren, um sie dann zu nutzen, wenn der Bürger sie braucht“, sagte Lluka während der Konferenz.
Er fügte hinzu, dass das Gleiche auch für im Kosovo tätige Unternehmen gelte, diese jedoch leider noch nicht die angemessene Unterstützung der Energieregulierungsbehörde im Kosovo gefunden hätten.
„Auch Unternehmen sollten die Möglichkeit erhalten, Strom aus Solaranlagen zu erzeugen und im Rahmen der Energiegenehmigung in das Verteilnetz einzuspeisen, und nicht, wie derzeit geregelt, auf 100 Kilowatt begrenzt zu werden.“ „Das eröffnet die Möglichkeit, Hunderte Megawatt Strom zu erzeugen“, sagte Lluka.
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