Die Stärkung der kosovarischen Armee und die Verteidigung ihres Territoriums als unveräußerlich sei eine Verpflichtung, die sich aus dem Opfer der Märtyrer der Nation ergebe, sagte Premierminister Albin Kurti während der Ehrung in Krushë e Madhe. Und der amtierende türkische Verteidigungsminister Ejup Makedonci erklärte, dass das Engagement in dieser Richtung für die Regierung Priorität habe.
Der amtierende Premierminister Albin Kurti übermittelte von seinen Ehren im Märtyrer-Gedenkkomplex in Krushë e Madhe sowie am Ort des Gefallens der Märtyrer Dalip Behra und Bekim Gashi aus eine Botschaft zur Stärkung der Kosovo-Armee.
Anlässlich des 26. Jahrestages ihres Sturzes sagte Kurti am Sonntag, man solle sich daran erinnern, wie hoch der Preis der Freiheit gewesen sei und wie edel die Verantwortung sei, ihren Weg fortzusetzen.
Aus den Opfern der Märtyrer ergebe sich seiner Meinung nach auch die Verpflichtung, die Armee zu stärken und jeden Zentimeter des Kosovo-Gebiets zu schützen.
„Die glorreichen Schlachten der Kosovo-Befreiungsarmee liegen zeitlich sehr nahe beieinander. Und gerade weil sie zeitlich nahe beieinander liegen, verstärken sie unsere Verpflichtung, unsere Armee und unsere Polizei zu stärken und den Kosovo überall entlang der Grenze und auf jedem Quadratmeter seines unantastbaren und unveräußerlichen Territoriums zu verteidigen“, sagte Kurti.
Die Stärkung der Verteidigungskapazitäten sei eine Priorität der Regierung, sagte der amtierende Verteidigungsminister Ejup Maqedonci während eines Treffens mit dem Präsidenten der türkischen Verteidigungsindustrie, Prof. Haluk Görgün, im Rahmen des Diplomatischen Forums in Antalya.
„Wir haben die mögliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Bereich der Rüstungsindustrie sowie die strategischen Schritte besprochen, die zur regionalen Sicherheit beitragen werden. Die Entwicklung der Rüstungsindustrie stärkt die Beziehungen zwischen unseren Ländern Kosovo und Türkei und trägt maßgeblich zur weiteren Entwicklung unserer Kapazitäten bei, indem sie Selbstversorgung für Munition verschiedener Kaliber schafft“, sagte der Mazedonier.
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